Es lebe die Kopie!

Ist Originalität im Kommunikationsdesign nur eine Illusion? Diese und andere Fragen stellte sich Phillip Peters in seiner Bachelorarbeit »I Am The Original Now« …



IATO

Gerade Kommu­ni­ka­tions­designer sind auf die Wiedererkennbarkeit von Symbo­len und Klassi­fizierungssystemen an­g­ewiesen, damit ihre Ideen und Botschaften verstanden werden. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass wir wahr­haft originelle Ideen gar nicht verstehen würden? Und was bedeutet das für Gestalter?

Mit diesen Fragen setzt sich die Publikation »I Am The Original Now« aus­einander, die Bachelorarbeit von Phillip Peters an der HAW Hamburg im Fachbereich Kommu­nikations­design. Darin befasst er sich genauer mit der Beziehung zwischen Original und Kopie. Inhaltliche Grundlage ist das Buch »In Praise of Copying« von Marcus Boon, Englischprofessor an der York University in Toronto. Dazu kommen selbst verfasste Texte und eigens erstell­te 3D-Illustrationen.

Für Renderings entschied sich Peters, da vor al­lem der 3D-Druck die Grenzen zwischen Original und Kopie weiter ver­schwimmen lasse. Die grafische Ge­staltung macht Anleihen bei der klaren Ästhetik des niederländischen Grafikdesigns. Das Buch gibt es leider nicht zu kaufen, aber wer nett fragt, kann über http://phillippeters.de Kontakt aufnehmen und eine digitale Version bekommen. 

Inzwischen arbeitet Peters als Art Director bei der Digitalagentur swipe in Hamburg.

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Nach der Arbeit an seinem Buch hält es Phillip Peters wie der Londoner Grafik­designer Adrian Shaughnessy: »We are all copyists – and we should be glad«

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