Red Dot Award: Nominees für Poster Grand Prix



Gerade einmal zwei Kreationen haben in diesem Jahr die Chance auf einen Red Dot Grand Prix in der Kategorie Poster.

Die wirklich kurze Shortlist, die die Red Dot Redaktion in einem Newsletter sukzessive und Kategorie für Kategorie bekannt gibt, besteht aus einer griechischen und einer niederländischen Einreichung. Punkten kann demnach zum einen ein Poster des Designstudios Beetroot aus Thessalonki, das die Tragödie Romeo und Julia eindrucksvoll visualisiert. Um die tiefe Zuneigung der beiden Liebenden und deren tragischen und blutigen Ausgang zu verbildlichen, druckte Beetroot den Shakespeare-Text auf postergroßes Papier. Die Namen Romeo und Julia, die im Stück insgesamt 488 Mal vorkommen, verbanden sie mit roten Linen. So entstanden blutrote Flecken, die sich erst bei genauerem Hinsehen als Geflecht aus Beziehungslinien darstellen. »Eine äußerst emotionale Botschaft, der sich auch die Juroren des Red Dot Communication Design Award nicht entziehen konnten«, begründet diese die Nominierung.

Des weiteren kann das niederländische Designbüro G2K auf einen Preis hoffen. Dessen Arbeit für die sozial-liberale Partei D66 beeindruckte die Juroren, weil sie prägnanter und eindeutiger Stellung bezieht als herkömmliche Polit-Werbung. Sowohl Inhalt als auch Gestaltung der Plakate sind alles andere als schwammig. In drei übereinander stehenden Blöcken visualisiert D66, was sie will: Anlass (zum Beispiel Gay)- Kernaussage (Ja) – Absender (D66).

Die Red Dot Preisverleihung findet am 8. Dezember in Essen statt.


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