AppArtAward gibt sein Debüt

Die drei besten Kunst-Apps.



Die drei besten Kunst-Apps.


Es gibt einige schicke Apps, die musikalische Spielereien auf dem iPhone ermöglichen. Besonders gelungen und technisch interessant, ist  Oscillo Scoop. Die von Medienkünstler Scott Snibbe entworfene audiovisuelle App ist DJ- und VJ-Tool gleichermaßen. Sie übersetzt die Fingerbewegungen in elektronische Beats. Dazu muss der User allerdings die zwei Grafiken verändern, die ihm angeboten werden. Mit dieser intelligenten und in der Bedienung gleichermaßen einfachen Kombination von Sound und Grafik überzeugte Snibbe die AppArtAward-Jury, die im Juni diesen Jahres zum ersten Mal tagte. Sie kürte ihn zum Preisträger des Technischen Innovationspreises.

Eine von vielen interessanten Apps von Scott Snibbe – Oscillo Scoop

Noch ist diese App nicht im iTunes-Store erhältlich, aber Rainer Kohlbergers  »field«-App klingt sehr vielversprechend.  Die App ermöglicht es, Licht und Farbe der Umgebung mit der iPad-Kamera einzufangen und direkt in geometrische Muster zu übersetzen. »Äußere Einflüsse wie das reale Licht und die reale Bewegung werden Teil des Algorithmus und erweitern geometrische und akustische Vorgaben um unendliche Variationen«, heißt es von Seiten der Jury. Damit greife Kohlberger das Konzept der Konkreten Kunst auf und führe es einen Schritt weiter.  Für seine Arbeit »field« wurde der österreichische Visual Artist mit dem Künstlerischen Innovationspreis ausgezeichnet.

Eine Vorschau von Rainer Kohlbergers App »field«

Gerade 17 Jahre alt ist der Schweizer Michael Wong, der beste Nachwuchs-Appkünstler des AppArtAwards. Seine Android-App School Helper hilft Schülern und Lehren, ihren Alltag zu organisieren – mit ihr können unter anderem Stundenpläne und Notenübersichten erstellt werden.

Generation-Smartphone: Perfekt organisiert in der Schule

Das ZKM Zentrum für Kunst- und Medientechnolgie hat den AppArtAward  zum ersten Mal in Karlsruhe verliehen. In Kooperation mit CAS Software AG, CyberForum e.V und den Partnern MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur für IT und Medien, GFT Technologies AG und BOKELA will das ZKM künftig die weltweit besten Kunst-Apps auszeichnen Die Jury bewertete in diesem Jahr insgesamt 93 Apps nach den Kriterien technische Komplexität, künstlerischer Gesamteindruck, Design, Usability, Innovationsgrad sowie kreative Leistung des Entwicklers. 



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