Exklusiver erster Blick – Teil zwei: Die prämierten Arbeiten des TDC 2011

Heute geht es weiter: Mit den nächsten sechs Gewinnern des Type Directors Club New York.



Magazingestaltung, Leuchtreklame und persönliche Artworks – das Repertoire der Ausgezeichneten ist groß. Ein Highlight: der publizistische Liebesbrief »Reasons to Love New York«, der einmal im Jahr als Sonderausgabe das New York Magazine erscheint und prall gefüllt ist mit Artikeln, Fotografien, Design und Illustrationen, die 59 Gründe lebendig werden lassen, New York zu lieben. 2010 gestaltete der berühmte Buchdesigner John Gall das Cover– als Collage mit elegant weißen ausgeschnittenen Herzchen.

Creative Director Paul Belford von der Londoner Agentur This is Real Art hat die Stellenanzeige für einen Webentwickler in der Sprache verfasst, die diese am besten verstehen: in einem Programmiercode. Preisgekrönt wurde auch die Arbeit des 31jährigen Grafikdesigners Kei Takimoto (flavors.me), der für seine Familie das Poster »Age beautifully« entwickelte und im »Dual phabet« mit einem Alphabet experimentierte, in dem er große mit kleinen Buchstaben verband.

Der Australier Matthew Remphrey (parallaxdesign.com.au) hingegen hat für Adelaides älteste Autowerkstatt (*1928) eine neue CI entworfen bei der ihm alte Autokennzeichen als Vorlage gedient haben. Der Student Yujin Kim aus Seoul hat gemeinsam mit Kommilitonen ihr Forschungsprojekt »Ondol/A Few Warm Stones«, das mit historischem koreanischen Grafikdesign beschäftigt, in einem selbstgestalteten Katalog dokumentiert und in der »Modern Typography Connection Map« die Beziehungen zwischen verschiedenen Typografien dargestellt.

Angus Hyland von Pentagram hatte große Namen wie Dali, Magritte, Rebecca Horn und Rem Koolhaas im Rücken als er vom Londoner Kulturzentrum Barbican den Auftrag bekam, für die große Surrealismus-Ausstellung The Surreal House die Corporate Identity zu gestalten. Für die Schau, die Arbeiten des Surrealismus moderner Architektur gegenübergestellt hat, entwarfen Hyland und sein Team eine Serie unterhaltsamer Typografien – von »Haunted House« über »A Home for birds« zu »Mother«, die sich durch das gesamte Repertoire vom Leitsystem, dem Katalog, dem Merchandise und Broschüren zu den Plakaten zog.


Schlagworte: , , ,




Kommentieren

Einfach mit dem PAGE Account anmelden oder Formular ausfüllen

Name *

Email *

*Pflichtfeld

Ihr Kommentar *

 
 

Das könnte Sie auch interessieren