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Times ohne Serifen

Eine unorthodoxe Mischung verschiedener historischer Einflüsse vereint die Schriftfamilie Columbia Sans.

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Ursprünglich entstand die Type mit ihrer ungewöhnlichen Verbindung strenger und informeller Elemente für das französische Wissenschaftsmagazin »Science & Avenir«. Typedesigner Jean-Baptiste Levée bezeichnete seine ersten Skizzen als »serifenlose Version der Times New Roman«. Das änderte sich, als der bekannte Typedesigner Elemente der französischen und niederländischen Typografie des 16. und 7. Jahrhunderts – beispielsweise von Guillaume Le Bé und Christophe Plantin – einfließen ließ.

Das Ergebnis ist eine selbstbewusste, vertrauenswürdige und besonders in den Kursiven lebhafte Schriftfamilie mit klassischer Anmutung, die es in einer Text und einer Displayversion gibt. Sie erscheint am 24. Januar, man kann sie aber jetzt schon vorbestellen. Columbia Sans und Columbia Sans Display kosten bis zum 24. Januar noch knapp 400 Euro. Danach wird es teurer. Kaufen kann man sie über Production Type.

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Produkt: PAGE 10.2020
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