Tolle Themen: Escehaeriefte

Schrift als Lebensmittel und Weltprojekt, als Kunstobjekt und Kulturgut: Die zweite Ausgabe von ESCEHAERIEFTE ist erschienen.



Der Name ESCEHAERIEFTE ist ein Kreuz. Zumindest ihn zu schreiben … Gesprochen ergibt das Wort den Begriff Schrift, wenn man ihn buchstabiert – und ist ein gewollter Stolperstein von Boris Kochan, Horst Moser und dem Team »Zeitschrift machen« der Typografischen Gesellschaft München, die mit ihrem Magazin Schrift einem breiten Kreis auch abseits von Typografen und Gestaltern bewusst machen möchten.

Zum Beispiel mit so großartigen Geschichten wie »Talking Heads« über eine Tradition im oberösterreichischen Hallstatt, wo seit dem 12. Jahrhundert die kunstvoll beschrifteten Schädel Verstorbener im Beinhaus zur Ansicht aufbewahrt werden. Oder in einem Porträt des Typografie-Artisten Ebon Heath, der Buchstaben in Rauminstallationen verwandelt und für Villeroy & Boch gerade die Kollektion »Second Glnace« gestaltete (siehe PAGEonline). Aber auch mit Reportagen über die rar gewordene Kunst des Ziselieren, über die Unterschrift und die Gauck Behörde in der unglaubliche 600 Millionen Stasi-Akten-Fetzen wieder zusammengesetzt werden – oder in einem Interview mit Max Mannheimer, der mit 25 Jahren aus dem KZ befreit wurde, mit heute 91 unermüdlich als Zeitzeuge unterwegs ist und über sein Verhältnis zur Schrift spricht.

Für die gesamte Ausgabe, die abwechslungsreich, unterhaltsam und spannend ist, wurden Schriften von Hannes von Döhren verwendet.

Wo ESCEHAERIEFTE erhältlich ist (10 Euro) finden Sie hier.

Fotografie oben: Judith Haeusler


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