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Ed Benguiat ist tot

Unvergessen sind nicht nur seine tollen Schriften und Letterings, sondern auch seine unprätentiöse Art und sein Humor.

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Wer den Meister der Typografie einmal live auf der Bühne erlebt hat wird sich an seinen lockeren Vortragsstil erinnern, gewürzt mit Anekdoten aus seinem Leben und natürlich an seinen Zauberstab mit Glitzerstern vorne dran, mit dem er gerne in der Luft herumfuchtelte.

Das Herz des Grafikdesigners schlug für Schreibschriften und Kalligrafie. Aber er entwarf auch zahlreiche Druckschriften, Avant Garde, Tiffany, Souvenir, Edwardian Script oder ITC Benguiat. Darüberhinaus gestaltete er Schriften für Filmplakate und Logos, zum Beispiel für die New York Times, den Playboy, Reader’s Digest, Sports Illustrated, oder Esquire.

1970 wurde Ed Benguiat Vizepräsident der von Herb Lubalin und Aaron Burns gegründeten International Typeface Corporation (ITC). Er arbeitete dort mit Herb Lubalin unter anderem an der Hauszeitschrift U&Lc Upper and Lower Case, die er entscheidend mitprägte.

Die renommierte Foundry House Industries widmete Ed Benguiat eine eigene Fontkollektion.

Am 15. Oktober 2020 starb Ed Benguiat zu Hause in New Jersey im Alter von 92 Jahren.

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Nur eine der vielen Ehrungen, die Ed Benguiat im Laufe seines Berufslebens bekam: Die TDC Medal.

 

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House Industries widmete Ed Benguiat eine eigene Fontkollektion.

Produkt: eDossier: »Variable Fonts«
eDossier: »Variable Fonts«
Was können Variable Fonts und wem nützen die OpenType-Schriften?

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