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Albula Pro: Serifenlose aus der Schweiz

Seiner eleganten geometrischen Sans gab Typedesigner Silvio Meier den Namen einer Region aus den Schweizer Alpen.

Albula-Pro-Presentation

Albula Pro ist eine Serifenlose mit leichter Art déco Anmutung. Sie ist in 18 Schriftschnitten verfügbar, jeder enthält rund 740 Zeichen. Den Bold-Schnitt gibt es sogar kostenlos.
Die Zeichen der Schrift basieren auf geometrischen Formen, diese sind wo es notwendig ist optisch korrigiert, um eine ideale Lesbarkeit und einen vielseitigen Einsatz zu ermöglichen. Albula Pro hält einen guten Mix zwischen auffällig und bodenständig und wirkt dabei sehr professionell.

Silvio Meier legte bei der Gestaltung grossen Wert darauf, dass unabhängig von der Textlänge ein angenehmes Leseerlebnis gewährleistet ist. Dies macht die Schriftfamilie zu einer guten Wahl, für Einsätze im Branding, aber auch für längere Texte auf einer Website oder in einem Magazin.

Albula-ProBroschüre

Albula-ProEngadin

Albula Pro eignet sich für Anwendungen in Print ebenso wie auf Bildschirmen.

Die Albula-Region in den Schweizer Alpen mit dem bekannten gleichnamigen Pass, dessen Serpentinen sich bis auf 2315 Meter hinaufwinden, gab der Schrift ihren Namen. Auch die Albula-Bernina-Bahnstrecke mit ihren imposanten Bauwerken aus der Pionierzeit der Infrastrukturbauten führt durch diese Region. »Diese beiden Routen sind das Tor zum Engadin, einem abgelegenen Tal von bestechender Schönheit,« erzählt Silvio Meier.

»Seit Jahrhunderten ist die Geometrie tief in der lokalen Kultur verwurzelt, am deutlichsten ist das an den Hausfassaden zu erkennen, denn seit Generationen werden diese mit geometrischen Formen verziert, den sogenannten Sgraffitos.«

Albula-ProGeometrie

Albula-ProText

Albula-ProSchnitte

Die ersten Entwürfe zur Albula Pro fertigte Silvio Meier während seines Kommunikationsdesign Studiums an der Schule für Gestaltung Zürich im Modul Type-Design. Über die Jahre und im kreativen Austausch mit verschiedenen Schriftgestaltern gewann die Schrift an Raffinesse und Qualität. In den letzten Monaten finalisierte Silvio Meier die Schrift zusammen mit der Typedesignerin Barbara Bigosińska. Das alles neben dem Tagesgeschäft: Silvio Meier ist Gründer des Grafik- und Webdesignstudios alacart, Mitgründer des auf nachhaltiges Design ausgerichteten Studios Koplanar und seit letztem Jahr Inhaber seiner Foundry mit dem schönen Namen Serpentype.

Erik Spiekermann äußerte sich auf Twitter sehr lobend über die Albula Pro: »It’s a refreshing alternative between all the Futura-wannabees,« schrieb er und forderte zum Kauf auf: »Go buy it, I just did. I almost feel guilty for paying so little for so much.« Recht hat er, denn bei Myfonts gibt es momentan alle 18 Schnitte für kanpp 55 statt gut 270 Dollar.

Albula-ProGlyphen

Albula-Pro-Buchstaben  Albula-ProEigenschaften Albula-ProOpenTypeFeatures

 

Produkt: eDossier: »Variable Fonts«
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Was können Variable Fonts und wem nützen die OpenType-Schriften?

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