Queer Publishing

Spannende Sammlung von Publikationen aus dem LGBTQ-Underground



FILE Magazine #6, Vancouver 1984

Von Zeiten, als Druckwerke über Homosexualität ihre Macher noch ins Gefängnis bringen konnten, bis heute: der im Wiener Salon für Kunstbuch erschienene Band »Queer Publishing – A Family Tree« zeigt über 400 queere Publikationen.

Von Fanzines und Porno-Magazinen über Künstlerbücher bis zu akademischen Untersuchungen reicht dieser »Stammbaum«. Die Bilder im Buch sind nicht immer so jugendfrei wie die hier gezeigten. Sie zeigen aber die vielfältigen, teils verschlungenen Wege auf, die die LGBTQ-Community auf dem Weg zu ihrer Identitätsfindung und einer mehr oder minder freien Kommunikation bisher gegangen ist – ob mit Humor, wie oben bei »FILE«, verklärend unter dem Mäntelchen der griechischen Antike wie um 1900 oder schlicht provokativ.

 

Adolf Brand und Konrad Linke: Der Eigene. Ein Buch für Kunst und Männliche Kultur. Band VI, Berlin 1906 (© Salon für Kunstbuch)

 

Boys Kerle Männer. Das neuartige Bildmagazin, 1972 und 1973 (© Salon für Kunstbuch)

 

Homo Action No. 6: Homosexual Color Pornography, Kopenhagen 1973, Schutzumschlag (© Salon für Kunstbuch)

 

Emma Healey, Lesbian Sex Wars, Virago 1996, in: Philipp Gufler (ed.): Projektion auf die Krise, Gauweilereien in München, München 2014 (© Salon für Kunstbuch)

 

Kerstin Drechsel (ed.): In Wärme-Land, Berlin 1998 (© Salon für Kunstbuch)

 

GRR59 Hair, GRR61 Luftibus (© Salon für Kunstbuch)

 

Laurence Rasti: There Are No Homosexuals in Iran, Edition Patrick Frey, Zürich 2017

 

Bernhard Cella, Orlando Pescatore: Queer Publishing – A Family Tree.
Salon für Kunstbuch, Wien 2019
184 Seiten
19,50 Euro
978-3-903114-92-0
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