People are fragile

Die Agentur Hot Tomali Communications aus Vancouver entwarf für ihre Heimatstadt eine aufrüttelnde Kampagne über Straßensicherheit – und griff dabei auch zu Guerilla-Maßnahmen.



Bild City of Vancouver road safety

Schnell noch über die gelbe Ampel fahren, oder mal eben über die Straße zum Coffeeshop laufen, dabei den Blick aufs Handy gerichtet – und schon ist es zu spät. Da in Vancouver – wie in vielen anderen Städten – täglich Unfälle durch Unachtsamkeit oder Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr passieren, hat die City of Vancouver kürzlich eine Kampagne gestartet, um das Bewusstsein für Straßensicherheit zu erhöhen.

Das Ziel der Kampagne war es, insbesondere auf drei Fehler hinzuweisen: Fußgänger, die Straßenstücke ohne Zebrastreifen überqueren, Fahrradfahrer, die Stoppschilder oder rote Ampeln ignorieren, sowie Autofahrer, die für Fußgänger an Zebrastreifen nicht anhalten. Um deutlich zu machen, wie gefährlich diese Verhaltensweisen sind, entwickelte die Agentur Hot Tomali Communications, die in Vancouver ansässig ist, eine Kampagne, die Verkehrsteilnehmer nicht ignorieren konnten.

Anstatt nur auf traditionelle Medien zu setzen, entwarf die Agentur kreative Kommunikationsmittel, die unmittelbar auf der Straße Aufmerksamkeit auf sich zogen. Unter anderem klebten sie im Guerilla-Marketing-Stil Botschaften auf die Straßen von Vancouver. »I can’t believe the time. I need to hurry if I’m going to get to the meeting.« schrieben sie zum Beispiel auf ein Stück des Bürgersteigs – der Rest des Satzes verliert sich in Stücke zerrissen auf der Fahrbahn. Neben der Schrift warnt ein roter Hinweis: »People are fragile. Always cross at intersections«.

Wie genau die Kampagne aussieht, zeigt unsere Bildergalerie. Mehr zur Aktion finden Sie auf der Webseite practiceroadsafety.ca.

Was denken Sie: Bräuchten wir in Deutschland auch eine Aktion für Sicherheit im Straßenverkehr in der Stadt?


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