Wie Muun die Welt der Matratzen revolutioniert

Schäferhunde statt Schafe und ein Berliner Türsteher statt Familien in lustigen Pyjamas: Die Berliner Agentur Amsterdam Berlin hat für Muun die Welt der Matratzen neu erfunden.



Alles dreht sich zur Zeit ums Schlafen. Auch in der neuen PAGE 02.2018 geht es um den Lifestyle-Trend.

Ob das Manifeste, Apps, Kampagnen oder smarte Sleeptracker sind, Ratgeber, Tonics – und vor allem gestalterisch ganz neue Welten.

Geht es um Matratzen, hat die Agentur Amsterdam Berlin diese neue Welt in Deutschland ganz maßgeblich geprägt. Mit ihrer German softness Kampagne, in der Türsteher Frank Küster, der einst am Eingang der legendären King Size Bar in Berlin-Mitte stand, und nun mit seinen austrainierten nackten 135 Kilos ganz entspannt auf einer Muun-Matratze liegt und davon erzählt, dass er ganz sanft ist, dass er viele weiblichen Eigenschaften habe und ein Softie sei.

Währenddessen lässt Regisseur Moritz Grub die Kamera über seinen weichen haarigen Körper fahren. Ganz zurecht machte die Kampagne Furore.

Auch einen Schäferhund ließ Amsterdam Berlin posieren sowie eine junge Frau und siedelte das Image des Start-ups weit entfernt von der Flanell-Familien- oder Paar-Idylle an, mit der Matratzenwerbung sonst aufgeladen ist oder den furchtbar nüchternen Grafiken von Rosshaar-Kernen und Schaumstoffschichten, die sich dem Körper anpassen.

Und das, was 2016 als außergewöhnliche Kampagne für Muun begann, wird mittlerweile durch die genauso ungewöhnliche Serie Choose Your Comfort weitergeführt.

Erzählt der kantige, britische Ex-Footballer Vinnie Jones, der sich bis nach Hollywood durchgeschlagen hat und dort heute in einer Architektur-Ikone von John Lautner lebt, von der Schönheit, seinen ganz eigenen Weg zu gehen, schwärmt Drag-Queen Jinkx Monsoon von ihrer eigenen Einzigartigkeit.

Alles zum Thema Schlaf und seiner Verwandlung vom Langweiler-Thema zum Lifestyle-Hype, von seiner kulturellen Umdeutung und Neuauflage als Konsumgut und Marketingtool gibt es in der aktuellen PAGE 02.2018.

 

 

 

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