Fantasievolle Naturkunde

Die Digital-Agentur Merci-Michel hat zusammen mit DDB Paris und PlayDoh ein Naturkundemuseum der besonderen Art ins Leben gerufen. Die 3D-animierten Figuren sind vollständig aus Knetmasse geformt.



Jeden Tag sterben mehrere Tierarten einfach aus. Um dem etwas entgegenzusetzen, hat sich die französische Werbeagentur DDB Paris für ihren Kunden PlayDoh etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Zuge einer großen Printkampagne haben sie bereits im vergangenen Jahr verschiedene neue Tierarten entwickelt, die zum einen auf das Artensterben aufmerksam machen und zum anderen auf die kreative Schöpfungskraft der Knetmassen-Marke hinweisen sollen. Mit sehr viel Fantasie und mindestens genauso viel Knetmasse wurde die Kampagne zu einem absoluten Erfolg. So hat die Agentur dafür unter anderem drei Cannes Lions gewonnen. Kein Wunder also, dass sich die Marke dazu entschieden hat, die Kampagne auszuweiten und ins Web zu holen.

An dieser Stelle kommt Merci-Michel ins Spiel, denn die Pariser Digital-Agentur hat die fantasievollen Kreaturen in die »Gallery of emerging species« transferiert. Zunächst waren die Informationen auf der 3D-animierte Seite nur den französischsprachigen Usern zugänglich, kürzlich wurde die Seite nun auch für den internationalen Markt auf Englisch gelauncht. Der horizontal scrollbare One-Pager präsentiert die neuen Tierarten – wie den Icecream Bear, den Wigmoth, das Piranhaccordeon – in einem digitalen Naturkundemuseum. Klickt man ein Tier an, erscheinen weitere Informationen zur jeweiligen Spezies, die zusätzlich zum Text in wunderbarer Märchenerzähler-Manier vorgelesen werden. Eine zauberhaft animierte Homepage, die die Kreativität anregt und gleichzeitig ein Statement setzt – rundum gelungen!

Dürfen wir vorstellen, das sind die neuen Tierarten, die für PlayDoh entstanden sind:


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2 Antworten zu “Fantasievolle Naturkunde”

  1. Kristin Pridat sagt:

    Die Figuren sind absolut klasse, aber der Dreh zu dem Ernst der Lage, dass ständig Tierarten aussterben, erschließt sich mir nicht. Bei mir entsteht eher der Eindruck: Wenn Tierarten aussterben, ja, dann machen wir uns doch selbst ein paar coole und hippe Tiere, das ist doch lustig!
    Meiner Meinung nach wird da ein ernstes Thema für Eigenwerbung benutzt und verdammt spaßig dargestellt.
    Wer denkt denn bei den tollen Figuren daran, wie einmalig echte Tiere sind? Dient das wirklich in irgendeiner Form der Arterhaltung? Beste Grüße

  2. Grandios! Eine tolle Idee und eine noch viel grandiosere Umsetzung. Mehr davon! 🙂

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