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Fantasievolle Naturkunde

Die Digital-Agentur Merci-Michel hat zusammen mit DDB Paris und PlayDoh ein Naturkundemuseum der besonderen Art ins Leben gerufen. Die 3D-animierten Figuren sind vollständig aus Knetmasse geformt.

Jeden Tag sterben mehrere Tierarten einfach aus. Um dem etwas entgegenzusetzen, hat sich die französische Werbeagentur DDB Paris für ihren Kunden PlayDoh etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Zuge einer großen Printkampagne haben sie bereits im vergangenen Jahr verschiedene neue Tierarten entwickelt, die zum einen auf das Artensterben aufmerksam machen und zum anderen auf die kreative Schöpfungskraft der Knetmassen-Marke hinweisen sollen. Mit sehr viel Fantasie und mindestens genauso viel Knetmasse wurde die Kampagne zu einem absoluten Erfolg. So hat die Agentur dafür unter anderem drei Cannes Lions gewonnen. Kein Wunder also, dass sich die Marke dazu entschieden hat, die Kampagne auszuweiten und ins Web zu holen.

An dieser Stelle kommt Merci-Michel ins Spiel, denn die Pariser Digital-Agentur hat die fantasievollen Kreaturen in die »Gallery of emerging species« transferiert. Zunächst waren die Informationen auf der 3D-animierte Seite nur den französischsprachigen Usern zugänglich, kürzlich wurde die Seite nun auch für den internationalen Markt auf Englisch gelauncht. Der horizontal scrollbare One-Pager präsentiert die neuen Tierarten – wie den Icecream Bear, den Wigmoth, das Piranhaccordeon – in einem digitalen Naturkundemuseum. Klickt man ein Tier an, erscheinen weitere Informationen zur jeweiligen Spezies, die zusätzlich zum Text in wunderbarer Märchenerzähler-Manier vorgelesen werden. Eine zauberhaft animierte Homepage, die die Kreativität anregt und gleichzeitig ein Statement setzt – rundum gelungen!

Dürfen wir vorstellen, das sind die neuen Tierarten, die für PlayDoh entstanden sind:

The Airbivore
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
1/38
The Sea Poney
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
2/38
The Ostrichinata
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
3/38
The Bigbrother
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
4/38
The Traffic Bullight
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
5/38
The Long Hair Mop
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
6/38
The Orangeduck
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
7/38
The Woody Wood Beaver
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
8/38
The Forestag
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
9/38
The Kilimandjcamel
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
10/38
The Day Bat
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
11/38
The Pesticorn
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
12/38
The Siamese Pigs
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
13/38
The Crabnibale
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
14/38
The Discofrog
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
15/38
The Dalmartian
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
16/38
The Snail Beast
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
17/38
The Oowligan
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
18/38
The Icecreambear
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
19/38
The Bear Bee
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
20/38
The Pink Widow
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
21/38
The Eastern Reggbit
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
22/38
The Carswashy
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
23/38
The Moooooh
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
24/38
The Mythomaniac Millipede
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
25/38
The Wigmoth
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
26/38
The Cloudsheep
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
27/38
The Navel-Gazing Peacock
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
28/38
The Pelifrenchcancan
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
29/38
The Piranhaccordeon
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
30/38
The Sugardaddychicken
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
31/38
The Fartweiler
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
32/38
The Rhinasopharyngos
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
33/38
The Slimephant
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
34/38
The Pussyger
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
35/38
The Sunflowerlion
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
36/38
The Wimpy
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
37/38
The Zombison
Bild: DDB Paris/Merci-Michel
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Produkt: eDossier »Parallax Scrolling – Basics, Cases, Tutorials«
eDossier »Parallax Scrolling – Basics, Cases, Tutorials«
Webdesign Trends und Parallax Scrolling Tutorials

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Figuren sind absolut klasse, aber der Dreh zu dem Ernst der Lage, dass ständig Tierarten aussterben, erschließt sich mir nicht. Bei mir entsteht eher der Eindruck: Wenn Tierarten aussterben, ja, dann machen wir uns doch selbst ein paar coole und hippe Tiere, das ist doch lustig!
    Meiner Meinung nach wird da ein ernstes Thema für Eigenwerbung benutzt und verdammt spaßig dargestellt.
    Wer denkt denn bei den tollen Figuren daran, wie einmalig echte Tiere sind? Dient das wirklich in irgendeiner Form der Arterhaltung? Beste Grüße

  2. Grandios! Eine tolle Idee und eine noch viel grandiosere Umsetzung. Mehr davon! 🙂

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