Die großen Künstler des Comics

Es ist ein weiter Weg von den lustigen „Katzenjammer Kids" des deutschen Zeichners Rudolph Dirks, die ab 1897 US-Zeitungsleser erfreuten, bis zu gnadenlosen Neo-Noir-Comics wie Frank Millers „Sin City" oder der intellektuellen Innenschau eines Chris Ware. Anhand von Porträts berühmter Zeichner verfolgt Comic-Experte Klaus Schikowski diese Entwicklung.



Dabei begegnen einem viele bekannte Figuren wie Krazy Kat, Prinz Eisenherz, Astro Boy, die Watchmen oder die „Katze des Rabbiners” und man lernt die zum Teil abenteuerlichen Biografien ihrer Schöpfer kennen. Den Friseurssohn Charles M. Schulz etwa machten die Peanuts in den Achtzigern zu einem der reichsten Männer Amerikas, der 30 bis 40 Millionen Dollar im Jahr verdiente. Der exzentrische Brite Alan Moore, Autor des 600-Seiten-Epos „From Hell” über Jack the Ripper, praktiziert heute Magie und verehrt die griechische Schlangengottheit Glycon.

Klaus Schikowski: Die großen Künstler des Comics. Hamburg (Edel) 2009, 208 Seiten. 29,95 Euro. ISBN 978-3-941378-13-1

Schon früh thematisierte Winson McCay die Tücken des modernen Lebens – hier ein Strip von 1913 aus der Serie „Dream of the Rarebit Fiend”


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