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Cool und rebellisch: Das shapeshifting Typeface Broker

Herrlich ungeschliffen und als trotzige Antwort auf allzu glatte Oberflächen und den herrschenden Nostalgie-Trend: In-House Int’l, Brandingstudio und Type Foundry aus Austin, Texas, hat die Schrift Broker entwickelt.

Zu glatt und zu nostalgisch kommen In-House Int’l, Typefoundry und Kreativ- und Branding Studio aus Austin, Texas, zur Zeit viele Erscheinungsbilder und auch Typografie vor.

Das hätte auch mit den wachsenden Anforderungen an Marken und an Gestalter zu tun, heißt es von In-House Int’l. Doch statt sich damit abzufinden, setzen sie dem etwas entgegen.

Und zwar Broker, ein variables Typeface, das hoch aufgeladen mit einer »Come as you are«-Attitude ist und voller #nofilter-Energie steckt.

Variables Typeface, wild und stapelbar

Von DIY und selbstausgeschnittenen Buchstaben inspiriert, die, egal wie viel Mühe man sich auch gibt, immer etwas unordentlich sind, rau und eigensinnig und das alles andere als zart oder hochwertig.

Mit diesem Vibe hat In-House Int’l ihr Typeface Broker aufladen und fordert dazu auf, mit ihm zu spielen, ihm die eigene Stimme zu verleihen und sich so ein wenig auch selbst zu verwirklichen.

Durch ihren ungeschliffenen Look ist die eckige Broker in höchstem Maß variabel. Sie lässt sich in Gewicht und Form an jede Stimmung anpassen und kann sich von einer schlanken, quadratischen Mono-Schrift hin zu einer klobigen und serifenbetonten verwandeln. Schließlich ist sie ein Shapeshifter!

Gleichzeitig kann sie rational und streng angeordnet werden und gestapelt.

Variabel, chaotisch – und voller Hoffnung

Broker umfasst umfasst Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Satzzeichen und lateinische diakritische Zeichen und kann als variable Schrift (.ttf) für kompatible Plattformen verwendet werden. Sie ist auch als Opentype-Schriften (.otf) erhältlich, die gemischt und kombiniert werden können.

Aufregend und bildhaft ist die Broker – und bekam ihren Namen, der auf deutsch vermitteln, makeln oder aushandeln heißt, mit Blick auf den Work-in-Progress, die Diskussionen und Auseinandersetzungen, die bei Verhandlungen stattfinden.

Sie beschreibt die chaotische Mittelphase des Prozesses, wenn man sich noch nicht entscheiden oder einigen konnte – aber alles voller pulsierender Hoffnung ist.

 

 

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