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Colorcoding: Studieren in Rosa, Gelb und Violet

So sahen die Wohnheime nicht aus, als wir zur Uni gegangen sind. Leider! In Bilbao bringt die Creative Consultancy Masquespacio die Studierenden inmitten Bonbonfarben, Monsteras und Designermobiliar unter.

Es ist bereits das zweite Studierendenprojekt, das die Creative Consultancy Masquespacio realisiert.

Basierend auf ihrem Brand Manual Resa, das Masquespacio entwickelte, entstand die Unterkunft im neuen Terminus Bilbao.

Im Mittelpunkt des Brand Manual steht die Community und stehen die vielfachen Möglichkeiten, dass die Studierenden zusammenkommen und sich austauschen.

Dazu wurden verschiedene Zonen des Gebäudes miteinander verbunden, zudem gibt es Studierzimmer mit gläsernen Wänden, die je nach Wunsch geöffnet oder geschlossen werden können und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, verschiedene Zimmer zusammenzulegen.

Wem das zu trubelig ist, kann sich jedoch in den Sshhh-Room zurückziehen.

Farben als Gestaltungssystem

In und durch die Räume führt ein Colorcoding-System, das mit Monochromie arbeitet und mit Farbkombinationen bei denen zwar unterschiedliche, aber in der Regel sehr zarte Töne aufeinandertreffen, Hell-Lila auf helles Orange oder es werden Rosa, Grau und Himbeerrot kombiniert.

In Farbblöcken verwendet, sind Gänge ganz in strahlendem Gelb gehalten, Küchenzeilen in zartem Violett oder Essenräume eben in Rosa-Grün.

Um die Kosten niedrig zu halten, wurde der Gestaltungsprozess bereits in der Konstruktionsphase begonnen, um nachträgliche Einbauten zu vermeiden.

Gleichzeitig wurden Betonböden verlegt und Rohrsysteme nicht unterputzt und wurde der so entstandene Industrie-Look durch die Eiscremetöne mit Emotion aufgeladen.

Ähnlich spannend ist der Coworking Space Cabinette und der Shop für den Notizbuchhersteller Rubio, die ebenfalls von der Agentur gestaltet wurden.

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Cooles Konzept – spannend und gewagt. Auf mich wirkt es ein bisschen wie 70er-Retro-Style. Daher frage ich mich, wie schnell man sich daran satt gesehen hat und es dann eher oldschool wirkt, als dezent zu begleiten.

  2. Es ist schön, wenn Farbe gewagt wird.

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