Agenturporträt: KR8

PAGE gefällt …: KR8 — Bureau für Brand Identity Strategie und Design, das Theorien und Tools aus der Soziologie zum Markenaufbau nutzt und Identities entwickelt, die umwerfend grafisch und typografisch sind, auf Kontraste setzen – und auch mal aufs Logo verzichten.



Name KR8 — Bureau für Brand Identity Strategie und Design

Location Wien / Tokyo

Web https://www.kr8bureau.at

Schwerpunkte Brand Identity Strategie, Visual Branding, Markendramaturgie, Touchpoint-Design

Start 2015

Strukturen Urhebergeführt. Kleines Kernteam aus drei Mitarbeiter*innen und einem Pool aus freien Kollegen.

Inspiration Wir verbinden Theorien und Tools aus der Soziologie, um Marken als Konstrukte aufzubauen. Das ist für unsere Kunden oft eine wichtige Intervention, die ihnen oftmals aufzeigt, dass ihre bisherige Planung und kreative Entscheidungshaltung sehr subjektiv und geschmacksorientiert war. Wenn es um die Positionierung (strategisch und visuell) geht, sollte der Geschmack eher hinten anstehen, da Branding ein kommerzielles Spiel ist.

Wir schauen dabei auf den sozialen, digitalen, politischen und technischen Wandel und vertreten die Theorie, dass es nicht nur Zielgruppen gibt, sondern darin nochmals unterschiedliche Milieus, die wir als Referenz nutzen können, um mit einer Marke nicht nur zu werben, sondern in einen ganz wertvollen Dialog mit Nutzergruppen zu treten.

Unsere Designarbeit ist performativ und übertritt auch manchmal eine künstlerische Schwelle. Unser Branding startet niemals mit einem Logo, es kann aber in einem enden. Das, weil wir nicht möchten, dass sich die gesamte Identität eines Unternehmens nur in einem Logo kondensiert. In unserer Art zu branden gibt es Raum für Menschen, sich selber durch Message und Design einer Marke zu arbeiten. In diesem Prozess entsteht eine viel wertvollere Identifikation mit Marken. Wir haben aber auch schon visuelle Marken geschaffen, die komplett ohne Logomarke auskommen. Die visuelle Wiedererkennung setzen wir dann in einer anderen Dramaturgie um.

Für uns ist Branding kein Marketing, sondern beginnt an der Basis in der erforscht wird, ob Produkte, Dienstleistungen relevant für die sich ändernden Märkte sind. Ob Firmen intern positive Wachstumsstrukturen und –Potentiale besitzen. Und anschließend, wie wir dieses gefestigte Image nach außen tragen können. In diesem Sinne sehen wir Marken als Organismen. Wenn man etwas an einem Element verändert, hat es eine unmittelbare Veränderung auf viele andere Ebenen.

Ideensuche Ganzheitliche Markenstrategie als Intervention für Kunden (Lernen innerhalb einer Marke als Persönlichkeit zu denken)
Branding als Hilfe für die Führungsebene. Erkennen, wann das eigene Ego (Geschmack) agiert und wie man eher strategisch entscheidet
Visual Branding, dass sich nicht auf das Logo fokussiert, um einen Dialog mit Nutzergruppen zu schaffen
Unternehmenstransformation z.B. von der verstaubten Hausverwaltung zu Superhelden
Die Story von Jus(t) / Wir haben einen modernen Zaubertrank geschaffen
Business-Transformation: Wie Branding ein echter Arschtritt wurde
Visuelles Branding an der Schwelle zu Kunst
Designtrends in 2019 — Die kreative Branche hebt sich aktiv von kommerziellem Design ab und bricht viele eigene Regeln um sich zu re-etablieren

Arbeitsweise Wir gehen mit unseren Kunden normalerweise erst in eine starke Analyse oder entwerfen mit unseren Soziolog*innen im Team selber Forschungen. Danach machen wir oft eine Gegenüberstellung. Die Aussagen unserer Kunden VS die empirischen Ergebnisse, die wir am Markt gefunden haben. Dies ist eine wichtige Intervention, die eigenen Bias oder tote Winkel in der Führung aufdeckt.
Auf dieser Basis erarbeiten wir Strukturen, Architektur und Konzepte für die Marke. Wir entwickeln Tools, mit denen das ganze Team im Paradigma der neuen Marke denken, entscheiden und arbeiten kann. Mit Hilfe dieser Tools entwerfen wir dann das visuelle Branding/Design als ein System, das neue Potentiale für die Marke schafft. Messaging und Design / Content und Visuelles werden dabei nicht getrennt, sondern ergeben ein organisches System.

Helden Alison Goldfrapp, Wade & Leta, Mutti

Für wen sie einmal im Leben arbeiten möchten Für wen wissen wir noch nicht genau, aber eher was: Ein Musikfestival würden wir gerne visuell branden und ein ungewöhnliches Restaurant-Konzept umsetzen. Da wir auch eine kleine Dependance in Tokyo haben, würden wir gerne viel mehr mit verrückten Modelabels machen.

Kunden Bremer Immobilien, Obdach Wien, Craftwines, Hauser Wein, Jus(t), Shpock die Flohmarkt-App, Reeviz App, Almandin Tech, PONA Sparkling Juice, Stamm Concept Store, WU Wien, Universität Wien, BCG  – The Boston Consulting Group, Goethe Institut, Amnesty International, Claudia Six, Netzzeit Wien, Yoga Garden Brno, ATV, NBC Universal International Networks, 13TH STREET, Syfy, History Channel, N24, Zoja Smutny, Monika Maximilian Finance, Sebastian Müller macht Konzepte für Film, Kunst und Kultur


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