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Agenturporträt: CIN CIN

PAGE gefällt …: CIN CIN – Studio für Motion, Print & Web-Design aus Wien, das Tanz abtauchen lässt und die Donau abstrahiert und aus der festen Überzeugung heraus arbeitet, dass Design sämtliche Aspekte des Lebens verbessern kann.

Stephan Göschl und Jasmin Roth Bild: CIN CIN

Name CIN CIN

Location Wien, Alsergrund

Web www.cincin.at
Instagram @cincin_vienna

Schwerpunkte CIN CIN, 2015 von Jasmin Roth und Stephan Göschl gegründet, ist ein Studio für Motion, Print & Web Design. Wir denken, dass Design sämtliche Aspekte des Lebens verbessern kann, deshalb suchen wir immer nach substanziellen Lösungen für unsere Kund*innen und die eigenen Projekte. Sowohl unsere Arbeiten als auch unsere Arbeitsweise sollen einen wertvollen Beitrag für die Kultur und Gesellschaft um uns herum leisten.

Start Unsere kreative Zusammenarbeit begann im Jahr 2009 beim Grafikdesign-Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Jasmin war zu der Zeit bereits als selbständige Designerin tätig und Stephan arbeitete als Architekturstudent in einem Designbüro. Durch die Erfahrung bei mehreren, meist ziemlich unterschiedlichen Uniprojekten fanden wir zu einer gemeinsamen Haltung, Design betreffend, und merkten schnell, dass wir im Tandem jene Ideen, die wir im Kopf entwickelten, auch tatsächlich realisieren konnten. Somit war es ein logischer Schritt, dass wir ein Jahr nach unserem Diplom im Sommer 2015 unser multidisziplinäres Studio gründeten.

Strukturen Aktuell sind wir mit Gerhard Jordan drei Designer*innen bei CIN CIN. Abhängig vom Projekt erweitern wir das Team mit permanenten und temporären Kollaborateur*innen (Programmierer*innen, Fotograf*innen usw.).

Wir sind ein vergleichsweise kleines Studio und wollen das auch bewusst bleiben. Im Moment können wir uns vorstellen, einmal auf bis zu maximal sechs Personen zu wachsen. Eine große Agentur mit hierarchischen Strukturen streben wir aufgrund unserer Arbeitsweise nicht an.

Inspiration Wir lassen uns gerne und hauptsächlich von Branchen außerhalb unserer eigenen Disziplin inspirieren. Dazu zählen Mode, Film, Architektur und Stadtentwicklung, fremde Städte und Länder, Musik, Kulinarik und Food Art, … um ein paar zu nennen. Vorrangig interessieren wir uns für Inhalte und neue Ideen, die wir dann in unserer Arbeit ins Visuelle übersetzen.

Ideensuche Wir stellen viele Fragen wie zum Beispiel: Was wollen die Kund*innen vermitteln, wie wollen sie sich positionieren?
Wie können wir sie dabei unterstützen?
In welchem Kontext arbeiten wir?
Teilen wir eine gemeinsame Haltung?
Gibt es Metathemen, die das Projekt reichhaltiger machen?

Jedes Projekt beginnt mit einem persönlichen ersten Gespräch mit unseren Auftraggeber*innen. Davon ausgehend starten wir die interne Recherche und Konzeptentwicklung.

Arbeitsweise Wir sind ein konzeptionell denkendes Büro, behalten aber immer den pragmatischen Teil unseres Berufs im Auge. Unsere Arbeitsweise könnte man – theoretisch – wahrscheinlich in 60% Recherche/Konzept/Idee und 40% Entwurf teilen. In Wahrheit sind die Grenzen aber nicht festzumachen. Wir versuchen bei jedem Projekt neue Wege zu gehen und entwickeln anhand der immer wieder anders eingestellten Parameter neue Designlösungen. Keine Kund*innen und Briefings gleichen den anderen und das macht es für uns selbst immer wieder neu und spannend.

Held*innen Im Februar lief in den Kinos ein toller Dokumentarfilm von Sabine Derflinger über Johanna Dohnal, die ehemalige und erste Frauenministerin Österreichs. Darin erfährt man, was diese vor drei Jahrzehnten alles bewegen konnte und mit welch beeindruckendem Stil und Charisma sie das geschafft hat. Wir würden uns aktuell mehr Politiker*innen ihres Kalibers wünschen und finden, dass wir uns alle – Frauen und Männer – viel von ihr abschauen können.

Für wen sie einmal im Leben arbeiten möchten Internationale Kund*innen wären eine spannende Erweiterung im Portfolio. Weitere Aufträge im D/A/CH-Raum sind definitiv ein Ziel von uns. Groß gedacht nennen wir immer GUCCI als Traumkunde, lokal gedacht wäre ein Traumjob das Rebranding von AIDA, der traditionellen Wiener Konditorei. Wir müssen an der Stelle aber auch erwähnen, dass wir bereits mit tollen Kund*innen zusammenarbeiten, siehe folgenden Punkt.

Kund*innen Wir schränken uns thematisch nicht ein und hoffen in Zukunft auf Auftraggeber*innen aus vielen unterschiedlichen Branchen. Generell sind wir vehemente Befürworter*innen davon, Kultur im weitesten Sinn so stark und attraktiv wie möglich zu bewerben und zu kommunizieren. Mit unserer Arbeit wollen wir dazu beitragen, den kulturellen Gegenpol zu rein kommerziellen Botschaften zu stärken. Das ist ein zeitgenössischer Anspruch und sollte für viele interessant sein. Viele unserer Kund*innen kommen aus dem Kunst- und Kulturbereich. Außerdem arbeiten wir kontinuierlich und verstärkt mit Architekt*innen und Bauträger*innen zusammen.

Hier eine Auswahl:
AIL – Angewandte Innovation Lab
AllesWirdGut Architects
Austrian Ludwig Foundation for Art and Science
ImPulsTanz Festival (seit 2019)
Literaturhaus Niederösterreich
MAK – Museum of Applied Arts
Netzhaut Ton Film Festival (2020)
Universität für angewandte Kunst Wien
Stadtmuseum Graz

Workshopkatalog Totebags ImPulsTanz 2019 CIN CIN
ImPulsTanz 2020 | Workshopkatalog
Merchandise Totebags ImPulsTanz 2019 CIN CIN
ImPulsTanz 2019 | Merchandise

 

Ausstellungsposter Post Otto Wagner CIN CIN
Post Otto Wagner | Ausstellungsposter

 

Buchgestaltung Donaubuch Literaturhaus Niederösterreich CIN CIN
Literaturhaus Niederösterreich | Donaubuch

 

Buchgestaltung Hieb Magazine CIN CIN
Hieb Magazine | Spreads
ImPulsTanz 2020 | Poster
ImPulsTanz 2020 | Poster – Bild: CIN CIN
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ImPulsTanz 2020 | Performancekatalog
ImPulsTanz 2020 | Performancekatalog – Bild: CIN CIN
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ImPulsTanz 2019 | Abendprogramme
ImPulsTanz 2019 | Abendprogramme – Bild: CIN CIN
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ImPulsTanz 2019 | Workshopkatalog
ImPulsTanz 2019 | Workshopkatalog – Bild: CIN CIN
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Hieb Magazine | Merchandise
Hieb Magazine | Merchandise – Bild: CIN CIN
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Hieb Magazine | Ausgaben 1 und 2
Hieb Magazine | Ausgaben 1 und 2 – Bild: CIN CIN
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Hieb Magazine | Spreads
Hieb Magazine | Spreads – Bild: CIN CIN
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Kuku 23 | Website
Kuku 23 | Website – Bild: CIN CIN
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Kuku 23 | Website
Kuku 23 | Website – Bild: CIN CIN
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Kuku 23 | Website
Kuku 23 | Website – Bild: CIN CIN
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Kuku 23 | Website
Kuku 23 | Website – Bild: CIN CIN
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Literaturhaus Niederösterreich | Donaubuch
Literaturhaus Niederösterreich | Donaubuch – Bild: CIN CIN
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Literaturhaus Niederösterreich | Donaubuch
Literaturhaus Niederösterreich | Donaubuch – Bild: CIN CIN
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Post Otto Wagner | Ausstellungskatalog
Post Otto Wagner | Ausstellungskatalog – Bild: CIN CIN
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Post Otto Wagner | Ausstellungskatalog
Post Otto Wagner | Ausstellungskatalog – Bild: CIN CIN
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Post Otto Wagner | Ausstellungskatalog
Post Otto Wagner | Ausstellungskatalog – Bild: CIN CIN
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Post Otto Wagner | Ausstellungskatalog
Post Otto Wagner | Ausstellungskatalog – Bild: CIN CIN
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Stadtmuseum Graz | Ausstellungskatalog
Stadtmuseum Graz | Ausstellungskatalog – Bild: CIN CIN
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CIN CIN Studio
CIN CIN Studio – Bild: CIN CIN
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Stephan Göschl und Jasmin Roth
Stephan Göschl und Jasmin Roth – Bild: CIN CIN
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Produkt: PAGE 8.2019 Digital
PAGE 8.2019 Digital
Visual Trend 3D: Looks & Tools ++ Nouveau Spirituality ++ AR/VR im Museum ++ Design partizipativ ++ Step by Step: 3D-Design in Cinema 4D ++ Making-of: Blindprägung ++ Schriften erstellen mit Fontself ++ Geld verdienen mit Kunst ++ Frauen im Typedesign ++ Kundenmanagement

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Sehr nice!

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