Agenturporträt: abracradama

PAGE gefällt …: abracradama, Kreativstudio aus Düsseldorf, das Pizza mit Geometrie verbindet und Schrift um die Ecke schickt, das einen kunstvollen Stilmix beherrscht und Plakate vibrieren lässt.



Name abracradama

Location Düsseldorf

Web www.abracradama.de

Schwerpunkte Grafikdesign, Branding, Corporate Identity, Fotografie

Start Wir haben uns zu Beginn unseres Retail Design Studiums an der Peter Behrens School of Arts kennengelernt und im dritten Semester erstmals ein Projekt zusammen realisiert. Das hat so gut funktioniert, dass wir danach irgendwie jedes Gruppenprojekt zusammen gemacht haben.
Auch unsere Bachelorarbeit »Breizeit« ist gemeinsam entstanden. Ein Foodkonzept das vor allem Freude und Spaß am Essen ausdrücken soll. Der Retail Design Background hat uns Wissen und Praxis im Handwerk, Storytelling und in Multi-Channel-Disziplinen eingebracht. Das was benötigt wird um eine Marke zu formen, so wohl im Grafikbereich als auch in der Kommunikation im Raum und Digital.
Im darauf folgenden Masterstudium haben wir uns beide mehr auf den grafischen Bereich konzentriert und ein Magazin zum Zeitgeist des Essens – E150a, gestaltet.
Uns war auch hier wieder wichtig, dass wir das Projekt von Anfang bis Ende selbst durchführen. Das heißt wir haben Interviews geführt, Artikel geschrieben, fotografiert, waren in New York, Berlin und Eindhoven zwecks Research, haben einen Open Call über soziale Netzwerke geschalten und alle interessierten Gestalter_innen aufgefordert ein Plakat zum Thema Essen einzureichen und einen Kimchi-Workshop mit der Berliner Künstlerin Taina Guedes veranstaltet. Da wir uns bei diesem Projekt nochmal richtig kreativ austoben wollten, bevor es ins echte Berufsleben geht, haben wir hier sehr viel Arbeit und Herzblut reingesteckt.

Strukturen Wir ergänzen uns sehr gut – Johanna ist diejenige, die schnell erste Ideen und Skizzen hat und Lena liebt es, die Details auszuarbeiten. Unser ästhetischer Anspruch ist gleich und daher sind wir als Team perfekt aufeinander abgestimmt. Schritt für Schritt sind wir dabei unsere Arbeitsabläufe noch besser zu optimieren und uns weiterzuentwickeln. Es ist nicht einfach, die richtige Person fürs gemeinsame Arbeiten zu finden, aber wenn man jemanden gefunden hat, sollte man an ihm/ihr festhalten. Die Menschen in unserem Umfeld geben uns viel positives Feedback und die Motivation selbstständig weiter zu machen.

Inspiration Normalerweise inspirieren uns alltägliche Situationen. Verpackungen in Supermärkten (Essen allgemein), Spaziergänge, Details an Gebäuden, Plakate im öffentlichen Raum, Ausstellungen aber auch Reisen und andere Länder. Sehr inspirierend war unsere letzte Zusammenarbeit mit Designstudio Bob, geführt von Alessia Sistori und Lilly Friedeberg. Ein Branding für das nachhaltige Modellabel »Bojie«, bei dem jeder seine jeweiligen Kompetenzen einbringen konnte und wir uns so super ergänzt haben. Eine weitere Inspiration ist die Dutch Design Week, auf die wir jedes Jahr fahren und diesen Trip zu einer Pflichtveranstaltung in unserem Kalender markiert haben.

Ideensuche Meistens haben wir relativ schnell erste Ideen und Skizzen im Kopf. Wir machen dann Moodboards, die auf die Kunden und deren Wünsche passen und sprechen uns ab in welche Richtung das Projekt gehen soll. Research im Bereich in dem sich das Produkt/Projekt befindet bzw. sehen möchte, ist auch ein großes Thema. Was gibt es schon? Wie kann man sich abheben? Ein Projekt ist jedoch immer ein Prozess und entwickelt sich stetig weiter und kann am Ende schon mal ganz anders, als die ersten Entwürfe, aussehen.

Arbeitsweise Wir arbeiten in fast jedem Projekt von der ersten, kleinsten Idee bis zur finalen Umsetzung. Ob es ein selbstinitiiertes Projekt oder ein Auftrag von einem Kunden ist, das ist egal. Das heißt wir versuchen ganzheitlich an alles ran zu gehen. Konzeption, Gestaltung, Reinzeichnung, Umsetzung. Wir konzentrieren uns in unserer Arbeit nicht nur auf einen Bereich und kein Projekt ist vergleichbar. Es gibt keine typische Arbeitsweise. Wir sind offen für neue Kooperationen, Arbeitsprozesse und den Austausch mit anderen Kreativen.

Helden Es gibt viele starke Frauen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten würden – vor allem im Food-Design-Bereich: da wäre Lin Yee Yuan, die wir bereits in New York kennengelernt haben und die uns mit ihrer Zeitschrift Mold sehr inspiriert. Auch Marije Vogelzang, die das Food Non Food Deapartment in Eindhoven leitet und viel Arbeit für die Zukunft des Food Designs leistet. Im Grafikdesignbereich gefallen uns die Arbeiten von Gemma Mahoney, Marta Veludo, Sakaria Studio, Caterina Bianchini Studio, Anja Kaiser und unserer Freundin Charlotte Rohde sehr gut. Aber es gibt so viele gute Gestalter_innen, da ist es schwer nur ein paar Namen zu nennen.

Für wen sie einmal im Leben arbeiten möchten Jemand Spezielles fällt uns an dieser Stelle nicht ein, es ist mehr so, dass wir uns in Zukunft Aufträge/Projekte wünschen, mit denen wir uns identifizieren können, bei denen wir die Werte des jeweiligen Kunden vertreten. In Zukunft würden wir gerne mehr kulturelle Projekte gestalten aber auch kommerzielle Themen, wie zum Beispiel Konzepte im Bereich nachhaltige Hautpflege, Mode oder Essen umsetzen.


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