9 Gründe, warum Beschränkungen gut für die Kreativität sind

Das Beste für Kreative ist so frei wie möglich zu arbeiten? Das kann man auch ganz anders sehen!



 

Tatsächlich gibt es berühmte kreative Köpfe, die sich extra Beschränkungen auferlegten, um den kreativen Prozess anzufeuern, wie Designer Ralph Burckhardt in seinem inspirierenden Büchlein »Limit Yourself« berichtet. George Harrison soll beschlossen haben, einfach ein Buch aufzuschlagen und zum ersten gelesenen Text einen Song zu schreiben. Er las »gently weeps« – und daraus wurde ein Klassiker der Popmusik.

 

 

Komponist Igor Strawinsky beschränkte sich manchmal spielerisch bewusst auf bestimmte Tonlagen und erkundete dadurch neue Klangräume. Steve Jobs wiederum gab seinen Mitarbeitern immer wieder brutale Deadlines vor, vermutlich ein Grund für die minimalistische Fokussierung aufs Wesentliche, die Apple so erfolgreich gemacht hat.

 

 

Auch im kreativen Alltag von Designern resultiert scheinbare Freiheit oft bloß aus der Unbestimmtheit des Kundenauftrags – erst wenn Entwürfe vorliegen, weiß der plötzlich genau, was er nicht will …

Diese und viele anderen Überlegungen führen Ralph Burkhardt dazu, ein wahres Loblieb auf Beschränkungen zu singen. Denn sie ermutigen uns dazu:

1. Probleme einfallsreich zu lösen

2. unsere Vorstellung von Erfolg und Misserfolg zu überdenken

3. unseren Gedanken Form zu verleihen

4. uns in einer Welt steter Ablenkung zu fokussieren

5. effizienter zu sein

6. auf neue Arten der Zusammenarbeit zu kommen

7. neue, überraschende Wege oder Orte der Problemlösung zu entwickeln

8. uns neu zu erfinden

9. Möglichkeiten aufzutun, um Dinge auszuprobieren und Wagnisse einzugehen

Hier gibt’s mehr Lesestoff für alle, die auch endlich mal die vielen Vorzüge der Selbstbeschränkung kennenlernen wollen 😉

Ralph Burckhardt: Limit Yourself. Durch Begrenzung zu mehr Kreativität
Laurence King, London 2019
128 Seiten
14,90 Euro
978-3-96244-084-8

Ratgeber-Kreativitaetstechnik
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