Zwielicht

20110415 - 20110522

Neue Schule für Fotografie Berlin
Ausstellung
www.zwielicht2011.de

 
Abschlussausstellungen der Klassen Marc Volk und Bertram Kober
 
1. Eröffnung: Freitag, 15.



Abschlussausstellungen der Klassen Marc Volk und Bertram Kober

1. Eröffnung: Freitag, 15. April 2011, 18h
Leo Braunbehrens nutzt die Dunkelkammer zur Flucht vor der Reizüberflutung durch unsere Umwelt. Auf einer grauen Fläche folgt er den Spuren in sein Inneres. Annique Delphine portraitierte Bäume als Stellvertreter für Liebhaber und andere männliche Ikonen ihres exzessiven Lebens. Jenny Fitz beobachtet seit 2009 Väter und ihre Kinder im öffentlichen Raum. Ihre Bilder erzählen von Nähe und Zärtlichkeit, von Distanz und Unbeholfenheit bis hin zum Überfordertsein. Alex Giegold portraitierte _Frauen. Manche von ihnen gelten in unserer Gesellschaft als psychisch krank, andere als gesund. Die Arbeit hinterfragt die optische Internierung von Menschen. Christoph Löffler gewährt visuelle Einblicke in die Lebenswelt von Männern, die in der JVA Moabit inhaftiert sind. Auch die Wirkungsweise von Gefängnisarchitektur wird in der Arbeit deutlich. Robert Urban thematisiert mit analog fotografierten Mehrfachbelichtungen sinnbildhaft die Reibung zwischen „Wirklichkeit” und nach außen projizierten „inneren Landschaften”. Sophie-Teresa Weicken ging mit ihrer Kamera auf die Suche nach der Bedeutung des englischen Wortes Metamorphosis und inszenierte verschiedene persönliche, teils absurde, Definitionen des Begriffes.

2. Eröffnung: Freitag, 06. Mai 2011, 18h
Marie-Louise Cramer interpretiert in ihrer Arbeit in imagine cogito (Ich denke im Bild) Gedankenbilder der inneren Ruhe und Einsamkeit von Personen in ihrem näheren Umfeld. Ulf Goretzki erstellte eine Arbeit mit dem Titel Inland. Marco Laux thematisiert seinen Umgang mit dem Gefühl, sich selbst zu verlieren und neu finden zu müssen. Er reduziert seine Beschreibung auf eine Art der Wahrnehmung, die nicht immer zielorientiert ist. Ivo Petrov bewegt sich mit seiner Kamera durch die gewachsenen Strukturen der Großstadt. Angetrieben von der ständigen Reizüberflutung wirft er einen sezierenden Blick auf die architektonischen Schichten. Stephanie Stark betrachtet Fotografie als ein Handwerk der Poesie. Anat Tauber beschäftigt sich mit der Generation ihrer Eltern, die kurz nach der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 dort geboren wurden. Ihr Fotoprojekt Fruchtbarer Boden besteht aus fünf Serien, die jeweils die Geschichte von ein oder zwei Personen aus ihrer unmittelbaren Verwandtschaft erzählen. Eric Windel fotografiert seit Januar 2010 die 23-jährige Rebecca aus Kalinchen. Auf liebevolle Weise nähert er sich dem ebenso starken wie fragilen Charakter der Protagonistin an.


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