Urbaner Wahnsinn

Der Gestalten Space Berlin zeigt in der Ausstellung »Glazed Paradise« Installationen und Fotografien des Streetartist Mark Jenkins.



Bild Mark Jenkins Gestalten


Der Gestalten Space Berlin zeigt in der Ausstellung »Glazed Paradise« Installationen und Fotografien des Streetartist Mark Jenkins.

Die Streetart des US-amerikanischen Künstlers Mark Jenkins ist ebenso Kunst-Projekt wie soziales Experiment, sagt er. Jenkins kreiert aus Klebeband lebensgroße Figuren, die er dann in Großstädten dieser Welt platziert: Kopflose, Obdachlose, Kleinkinder, Pferde und andere Kreaturen. Manche dieser Charaktere sehen, in Schuhe und Kleidung gehüllt, täuschend echt aus und wirken somit umso verstörender – oder amüsanter – in ihren ungewöhnlichen Positionen.

Wenn Mark Jenkins seine Urban Art installiert hat, beobachtet er die Reaktionen der Passanten und hält schließlich einen Moment des Zusammenspiels zwischen Kunst und Gesellschaft fotografisch fest. Auch in der Natur hinterlässt und fotografiert er seine Kreationen.

Eine Auswahl dieser Fotografien ist ab dem 19. Januar 2012 im Gestalten Space Berlin zu sehen. Für diese erste Einzelausstellung in Deutschland kreierte Jenkins zudem eigens neue Skulpturen und Klebeband-Figuren, die am Eröffnungsabend enthüllt werden. Mehr noch: Mark Jenkins wird zur Vernissage persönlich anwesend sein und Einblicke in seine Installationen und seinen Schaffensprozess geben.

Zur Einstimmung findet sich auf der Gestalten-Webseite schon jetzt ein Video zu Mark Jenkins, in dem der Künstler über seine Arbeit spricht.

»Glazed Paradise – Sculptures and Photography by Mark Jenkins« vom 19. Januar bis 26. Februar 2012 im Gestalten Space Berlin.

Vernissage: 19. Januar, 18:30 Uhr bis 21 Uhr.


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