Playmobil: kleine Puppe – ganz groß!

Große Schau über die berühmten deutschen Spielzeugfiguren.



Sogar die Deutsche Bundeswehr setzt auf Playmobil: bei ihrem Einsatz in Afghanistan benutzt sie die kleinen Puppen, um der einheimischen Polizei Einsatzstrategien zu erklären.

Vor allem aber bevölkern die exakt 7,5 cm großen Figuren seit 1974 die Kinderzimmer, erst in Deutschland – und schon lange weltweit.

Hans Beck, gelernter Tischler aus Thüringen, erfand die Spielfiguren. Sie haben die perfekte Größe für Kinderhände ab 4 Jahren, bewegliche Arme und Beine, Greifhände und, darauf legte Beck besonderen Wert, eine nette, sympathische Ausstrahlung.

Über 5.000 von ihnen zeigt jetzt das Designmuseum mudac in Lausanne: Arbeiter und Indianer, Ritter und Kerle im 70er Schick, Feuerwehrmänner, Krankenschwestern, Burgfräulein, Sportlerinnen und Straßenkehrer. Alles aufrechte Jungs und Mädchen, alterlos und Vertreter eines positiven Gesellschaftsbildes.

Einen besonderen Schwerpunkt legt die Schau auf die Herstellung der Figuren aus Blei, Papier, bemaltem Aluminium und Plastik. Detailliert zeigt sie den Weg zu den ersten Figuren mit Entwurfszeichnungen von Hans Beck und die verschiedenen Phasen der technischen und gestalterischen Entwicklung bis hin zur Farbgebung und Verpackung.

Aber man kann nicht nur gucken, sondern auch spielen. Zumindest als Kind. Für sie stehen in einem in einem speziellen Spielhaus abertausende Figuren bereit.

Ausstellung PLAYMOBIL Fab., bis zum 12.02.2012


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