Lego meets Graffiti

Dass Legosteine mehr sind als banale Bauklötze, muss nicht mehr bewiesen werden. Die genoppten Plastikquader haben längst ihren Feldzug hinaus aus Kinderzimmern und Spielecken hinein in Sammlerherzen, Museen und Ausstellungen begonnen. Am 30. April findet im sytM in der Berliner Torstraße 68 die Vernissage zu einer Werkschau statt, in der Lego sich in Verbindung mit

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Dass Legosteine mehr sind als banale Bauklötze, muss nicht mehr bewiesen werden. Die genoppten Plastikquader haben längst ihren Feldzug hinaus aus Kinderzimmern und Spielecken hinein in Sammlerherzen, Museen und Ausstellungen begonnen. Am 30. April findet im sytM in der Berliner Torstraße 68 die Vernissage zu einer Werkschau statt, in der Lego sich in Verbindung mit urbaner Kunst präsentiert. „Constructed Styles” zeigt Graffiti in drei Dimensionen. Entstanden sind die Objekte auf Initiative von Henk Holsheimer, der im Dezember vergangenen Jahres eine Lego Grafitti Convention organisiert hatte. Beteiligt haben sich die Cole Blaq, Orion Pax, Buntlack, Acid 79, Chill, Baks, Diabolo, Pley, Riko und Thesinger. Darüber hinaus konnte der Veranstalter Jan Vormann für sich gewinnen. Der Künstler steuert Lego-Objekte bei, die an Hauswänden in der Umgebung der Galerie angebracht werden. Einen Tag nach der Eröffnung von „Cinstraucted Styles” trägt Henk Holsheimer aus seinem gleichnamigen Buch vor, danach ist die Ausstellung noch bis zum 22. Mai geöffnet. Die Objekte stehen nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Kauf bereit. Wer sich inspiriert fühlt, kann aus berietstehenden legosteinen eigene Kreationen bauen. Die besten Ergebnisse werden Ende Mai auf der Street Art Messe Stroke02 in München ausgestellt. Hier treten Lego als Unternehmen und das Kunstprojekt dann gemeinsam auf.

So viel interaktives Marketing, für das inhouse nicht einmal viel getan werden muss ist wahrscheinlich der Traum eines jeden Kommunikationsverantwortlichen. Obwohl Holsheimer als Senior Concept Designer für Lego tätig ist, entstand „Constructed Styles” nicht im Auftrag seines Arbeitgebers sondern in Eigenregie, wohl aber nicht auf eigene Kosten. Lego stellt seinen Mitarbeitern Budgets zur Verfügung, wenn sie derartige Projkete planen. Darüber hinaus sponsert der Spielzeughersteller alle Steine, die benötigt werden. Lego hat immer wieder mal das Glück, dass beispielsweise Sammler kleine Filme ins Netz stellen, die die Marke ganz ohne Intention bewerben. Wie das Unternehmen dennoch auch gezielt kommuniziert lesen Sie in der aktuellen PAGE-Titelgeschichte „Multi Channel Konzepte” – ab sofort am Kiosk erhältlich.


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