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Schon gesehen? Alles über das perfekte Team – online & on-site – in der neuen PAGE

Wie sich die Kreativbranche für die Zeit nach dem Lockdown vorbereitet // Interior design concepts and organizational structures for the hybrid era

 

PAGE 07.2021
Cover-Foto: Stepan Chubaev, St. Petersburg

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Während des nicht enden wollenden Lockdowns ist vielleicht auch Ihnen der Homeoffice Status Generator der Agentur wirDesign begegnet. Eine der mit ihm erzeugbaren Statusmeldungen für Teams, Slack und Co lautete »Homo Officus«, eine andere »Driving home for Business«. Es gab da nur eine Lesart: »Bleibt zu Hau­se!« Doch in Kürze (zu Redaktionsschluss zumindest) heißt die Devise nicht mehr »Office@Home«, sondern »Office & Home«: Wir kommen ein, zwei Tage ins Büro und arbeiten den Rest der Woche von anderswo. Ja, wir haben uns eingerichtet. Für die Fest­angestellten unter uns ist das Plus an Autonomie inzwischen so normal wie für Freelancer:innen und Selbstständige. Wer möchte da schon das eigen­verantwortliche und selbstorganisierte Arbeiten wie­der hergeben?

Digitaler Austausch ist kürzer, zielgerichteter, einfach: effizienter. Und, na klar, jedweder Aufwand, der mit technischen Mitteln verhindert werden könn­te, fällt dem klassischen Effizienzdenken zum Opfer. Auch die Größe der Bürofläche. Doch warum schaffen wir die Büroräume dann nicht gleich ganz ab? Ist es nicht ohnehin so, dass, sobald im Teammeeting auch nur eine Person virtuell hinzugeschaltet werden muss, wir besser gleich alle in den Videoconference-­Modus wechseln? Wer gelegentlich per Zoom an Design Sprints vor Ort teilnimmt, weiß: Egal, wie gut die technische Ausrüstung im Meetingraum auch ist – on-site sind die einen, online die anderen.

Einerseits, andererseits. Persönliche Begegnungen sind digital nun mal nicht ersetzbar. Wie wäre es langfristig um die Bindung der Mitarbeiter bestellt – so ganz ohne das Konzept »Büro« als Ort der Zusammenkunft und Identifikation? Wie um den informellen Austausch, der sich außerhalb der offiziellen Strukturen selbstständig entwickelt? Wie um Inspiration und Innovation? Genau, nachdem Remote Work zur Normalität geworden ist, gilt es nun zukunftstaugliche hybride Arbeitswelten zu schaffen: nicht nur die Vorzüge der Präsenzkultur und des mobilen Arbeitens, sondern auch die der asynchronen Kommunikation miteinander in Einklang zu bringen. In PAGE 07.2021 sondieren wir Raumkonzepte und Organisationsstrukturen für die hybride Ära, auf dass es mehr Einendes als Trennendes gibt und die Statusmeldung »Home is where my office is« ihre Eindeutigkeit verliert, aber im Endeffekt doch nur eine Lesart zulässt: I love my work.

PAGE 07.2021

Hybrid Work ++ Klimanutzen Recyclingpapier? ++ TDC New York ++ Neue Bildwelten ++ Circular Design ++ Interview: Matt Willey ++ Physical Interfaces

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Lieferzeit: 2-3 Werktage
AGB

English version

During the never-ending lockdown you might ­have encountered the Homeoffice Status Generator by agency wirDesign. One of the created status updates reads “homo officus”, another one “driving home for business”. Un­til now, there has been only one way to interpret it: “Stay at home!” But soon (at the time of our deadline, at least), the maxim will change from “Office@Home” to “Office & Home”: we’ll be at the office one or two days a week, the rest of the time we’ll work from somewhere else. Yes, we have gotten used to it. The permanent employees among us just as much as freelancers. Who would be willing to give up working in a self-dependent and self-organized way ever again?

Digital communication is faster, more direct, simply: more efficient. And, of course, any expense that can be avoided thanks to technological advances will be cut in the name of efficiency. Including the size of office spaces. But why don’t we just get rid of offices altogether? As long as there is one virtual participant in a team meeting, wouldn’t it be better if everyone switched to video conference mode anyway? Those who have taken part in design sprints in person know: no matter how good the technical equipment in the conference room – those who are on-site are on-site, the others remain online.

But there is always more than one side of a story. Getting together in person can’t ever really be substituted in digital form. What would happen to employee loyalty in the long term – if there was no concept of an “office” as a place for gathering and identification at all? What about the informal exchange of ideas happening outside of official structures? What about inspiration and innovation? Exactly, now that remote work is the new normal, it’s time to come up with sustainable hybrid work models: not just to combine the advantages of office-based and mobile work solutions, but also to integrate those of asynchronous communication. In PAGE 08.2021, we explore interior design concepts and organizational structures for the hybrid era, in hopes of finding more that brings together than tears apart. So that the status update “home is where my office is” will become more ambiguous, but allows for only one interpretation in the end: I love my work.

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