Future Lions 2011: Die Gewinner

AKQA hat zum sechsten Mal den besten Kreativ-Nachwuchs gekürt. Unter den Gewinnern ist auch ein deutsches Team.



Bei dem Nachwuchs-Wettbewerb können Studenten eine Werbeidee für eine globale Marke ihrer Wahl einreichen. Die einzige Prämisse ist: Die Kampagne wäre in der Form vor fünf Jahren noch nicht möglich gewesen. Dementsprechend bringen die Sieger-Ideen digitale Konzepte in die reale Welt. Sie gelten als Indikator für die Entwicklung künftiger Kampagnen.

And the Winners are:

– »World Wildlife Fund Powernap« von Per Sturesson und Eddie Ahgren vom Beckmans College of Design. Die Idee: Der Arbeitsrechner verfällt automatisch in den Ruhezustand sobald das Smartphone des Benutzers nicht mehr in der Nähe ist – in den Annahme, dass sich derjenige vom Arbeitsplatz entfernt hat. So soll Strom gespart werden.

– »Netflix Places« von Gabriel T. Garcia und Felipe Sampaio von der Miami Ad School/ESPM Sao Paulo. Die Idee: Der DVD-Verleiher markiert Orte aus Filmen, Nutzer können sich dann am realen Ort einloggen und so Rabattpunkte sammeln.

– »1-800 Flowers« von Katharina Schmitt und Yasmina Boustani von der Miami Ad School Hamburg. Die Idee: Via Facebook können Nutzer je eine Blume für eine Geburtstagskind aus ihrem Freundeskreis bestellen, am Ende des Tages liefert 1-800 Flowers das gesammelte Bouquet.

– »Balls of Pride« von Matilda Kahl und Jacob Sempler von der Miami Ad School New York. Die Idee: Um es heterosexuellen Männern einfacher zu machen, sich für Homosexuellen-Rechte auszusprechen, können das ihre Freundinnen über Facebook tun. Pro Fürwort werden je zwei »Bälle« gespendet, am Ende der Aktion soll so ein riesiges Ballbecken entstehen.

Die Gewinner bekommen eine Future-Lions-Trophäe und beste Jobaussichten. Vorige Gewinner sind unter anderem bei Crispin Porter + Bogusky, Wieden + Kennedy, Saatchi & Saatchi, Jung von Matt und Mother untergekommen. 

Die Future Lions fanden in diesem Jahr zum sechsten Mal statt, es wurden 860 Ideen eingereicht. Die meisten Finalisten kamen von der Miami Ad School Hamburg, die Kreativenschmiede darf sich daher School of the Year nennen.


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