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DisCheck: »Viele wissen nicht, wie sie unterschiedliche Identitäten respektvoll darstellen können«

Auch wer für das Thema Diskriminierung sensibilisiert ist, fragt sich oft, was okay ist und was eben nicht. Wir sprechen mit Seggen Mikael vom Beratungskollektiv DisCheck über Stereotype und den Umgang mit Kritik.

DisCheck – Gestalten mit Respekt 08.2021
Seggen Mikael ist als Beraterin bei DisCheck unter anderem für die Themen Rassismus und intersektionalen Feminismus zuständig | Foto: Marek & Beier Fotografen

So sehr wir uns auch wünschen, dass es anders wäre: Alle von uns haben Stereotype im Kopf, die nicht selten zu Diskriminierung führen – oft unbewusst. Das wirkt sich auch auf unsere Arbeit aus, auf das, was wir schreiben, zeichnen und gestalten. Mit DisCheck gibt es seit 2020 ein Kollektiv, das Beratung anbietet für Menschen, die unsicher sind, ob das, was sie tun, diskriminierend sein könnte. Die Berater:innen haben alle selbst Erfahrungen mit ver­schiedenen Diskriminierungsformen gemacht und decken unterschiedliche Themenbereiche ab. Infor­mationen zum Kollektiv, den Menschen dahinter sowie Preislisten und Auftragsformulare findet ihr auf Instagram (@discheck_).

Wir sind aufgrund einer Coveril­lus­tration (siehe hier) mit DisCheck in Berührung gekommen und wollten wissen, worauf man bei Illustration und Design achten muss, um diskriminie­rungssensibel zu arbeiten. Wir sprachen mit Seggen Mikael, die bei DisCheck Expertin für Anti-Schwarzen-Rassismus, Dekolonialisierung, Klassismus und intersektio­na­len Feminismus ist.

Warum gibt es DisCheck?
Seggen Mikael: Wir machen alle Fehler und produzieren verschiedene Diskriminierungsformen. Und wenn das passiert ist, kann niemand es wieder rückgängig machen. Mit DisCheck wollen wir Menschen und Unternehmen dabei unterstützen, diese Fehler im Voraus zu vermeiden, indem sie sie frühzeitig erkennen und den Text, das Bild, die Website und so weiter vor der Veröffentlichung korrigieren. Wir sollten uns alle mehr Gedanken darüber machen, wie unsere Arbeit gelesen werden kann und wen wir damit verletzen könnten – und zwar bevor es passiert. Daher greifen wir proaktiv ein und bieten eine Vor­abberatung an. Dabei arbeiten wir so intersek­tio­nal und diskriminierungssensibel wie möglich.

Wer seid ihr genau?
Unser Kollektiv besteht aus zwölf Menschen mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Perspek­tiven. Momentan decken wir noch nicht sämtliche dis­kri­minier­ten Gruppen ab – aber wir versuchen, uns so breit wie möglich aufzustellen. Wir suchen auch immer wieder neue Mitglieder, die unser Team mit ihren Ex­per­tisen ergänzen. Dabei ist uns wichtig, dass nur Personen beraten, die selbst von der ­jeweiligen Diskriminierungsform negativ betroffen sind. Das Erleben von – in meinem Fall – Rassismus gibt ei­nem ein ganz anderes Verständnis, als es eine weiße Person hat. Natürlich sollte jede:r sich auch mit dem Thema auseinandersetzen, damit sie oder er beraten kann – das muss aber nicht zwangsläufig in Form eines Studiums sein. Ein Studium oder ein Zertifikat befähigt dich nicht automatisch dazu, gut zu beraten – und andersherum brauchst du kein Stu­dium, um es zu können.

Aus welchen Bereichen kommen eure Aufträge?
Das ist ganz unterschiedlich – aus Verlagen, Medienhäusern, Online-Firmen, von Illustrator:innen et ce­tera. Unsere Aufträge kommen von Menschen, denen bewusst ist, dass sie nicht mehr alles unbedacht veröffentlichen oder auf den Markt bringen können. Sie sind sich meistens schon dessen bewusst, dass sie vielleicht etwas schreiben oder machen, das Men­schen verletzen könnte – oder sie sind sich einfach nicht sicher. Es gibt aber auch Organisationen oder Personen, die sich an uns wenden, nachdem sie auf Kritik gestoßen sind und nun wissen möchten, wie sie ihre Arbeit verbessern und was sie in Zukunft anders machen können.

Wir hatten noch keinen Auftrag, bei dem wir nicht etwas Problematisches entdeckt hätten. Uns ist wichtig, dass wir intersektional arbeiten, das heißt wenn wir zum Beispiel den Auftrag erhalten, einen Text auf gendergerechte Sprache zu überprüfen, gucken wir auch, ob uns andere Diskriminierungsformen auffallen, und sprechen diese an. Zu diesem Zweck haben wir einen internen DisCheck-Guide entwickelt, für den jede:r zu den eigenen Expertisen Standardprobleme aufschreibt, sodass alle im Team auch für diesen Bereich sensibilisiert sind. Damit können wir viele Themen abdecken, wie antiasiatischen und an­timuslimischen Rassismus, Fett- und Queerfeindlichkeit oder Ableismus, also die Ungleichbehandlung von Menschen mit Behinderung.

»Viele Menschen denken immer noch, sie seien neutral. Aber das ist un­möglich«

Seggen Mikael, Beraterin bei DisCheck www.instagram.com/discheck_

Worauf müssen Illustrator:innen und Designer:innen besonders achten?
Der erste Schritt ist immer – und der gilt für alle –, dass wir uns unserer unbewussten Stereo­typen und Voreingenommenheit bewusst werden müssen. Vie­le Menschen denken immer noch, sie würden sich neu­tral verhalten. Aber das ist unmöglich. Unsere Ar­beit ist immer sub­jektiv, weil wir als Menschen subjektiv sind. Jede:r illustriert oder schreibt aus der Position einer bestimmten Person heraus, ich zum Beispiel aus der Position einer Schwarzen Cis-Hetero-­Frau, ein anderer vielleicht als weißer Cis-Hetero-Mann. So entstehen zum selben Thema immer zwei unterschiedliche Arbeiten.

Jede Person muss sich also zunächst dessen bewusst werden, dass es keine wirklich neutrale Po­sition geben kann – und dann, in welcher Blase sie selbst aufgewachsen ist. Viele Illustrator:innen sind weiß und leben in einer weißen Blase. Ih­nen würde vielleicht gar nicht in den Sinn kommen, bei ihrem nächs­ten Projekt Menschen zu malen, die nicht weiß sind. Dasselbe gilt für geschlechtliche Orientierun­gen, kör­perliche Be­hin­derungen, Religionszuge­hö­rig­kei­ten und so wei­ter. Wir alle müssen erst einmal anerkennen, wie unterschiedlich Men­schen in unse­rer Gesellschaft sind – und wie stark manche Gruppen unterrepräsentiert sind.

Beim Versuch, divers zu gestalten, kann einiges schief gehen.
Viele wissen nicht, wie sie diese unterschiedlichen Identitäten respektvoll darstellen können. Sie laufen Gefahr, beim Gestalten auf alte Stereotypen zurück­zugreifen, weil sie selbst keine Kontaktpunkte zu ei­ner bestimmten Gruppe haben. Sie zeichnen dann zum Beispiel das, was sie denken, was Schwar­ze Men­schen ausmacht – was sie in Filmen gesehen oder in Büchern gelesen haben. Auf diese Weise riskieren sie, Stereotype zu verbreiten, die überholt sind, im schlimmsten Fall rassistisch und sogar gefährlich. Deshalb empfehlen wir, Tutorials von betroffenen Personen anzuschauen, Workshops zu be­suchen – oder eben ein Design oder eine Illustration vorab von Menschen überprüfen zu lassen, die sich mit Diskriminierung auskennen. Ich frage auch immer: Warum ist es dieser Person jetzt wichtig, divers zu malen? Besonders, wenn es nicht repräsentativ für das bisherige Portfolio ist.

Kannst du konkrete Probleme nennen, die dir öfter begegnen?
Was wir oft sehen, ist der sogenannte »Paint Job«: Charaktere bekommen einen dunklen Hautton, aber die Gesichtsform oder die Haare weisen weiterhin die Attribute weißer Menschen auf. Und natürlich Tokenism: Dabei werden Charaktere auf bestimm­te Eigenschaften reduziert – der schwule beste Freund, das Mädchen im Rollstuhl, die Schwarze Partnerin. Das passiert oft, wenn jemand den Vorwurf vermeiden möchte, nicht repräsentativ zu sein. Dann werden gerne einzelne Menschen in eine Gruppe gemalt, die oft total herausfallen aus dem Gesamtbild. Es sind keine echten Persönlichkeiten, sondern flache, eindimensionale Charaktere.

Wie sollten Kund:innen mit eurer Kritik umgehen?
Wenn eine Person darauf hingewiesen wurde, dass eine bestimmte Darstellung problematisch oder ver­letzend ist, sollte sie nicht versuchen, sich zu rechtfertigen, sondern die Kritik erst einmal annehmen. Sie sollte herausfinden wollen, was genau das Problem ist, um aus ihren Fehlern zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen.

Viele Menschen verstehen nicht, wie viel Mut und Anstrengung es kosten kann, Leute auf Fehler aufmerksam zu machen. Vor allem, wenn es nicht ernst genommen oder weg gewischt wird mit Sätzen wie: »Ach, das wusste ich nicht« oder »Das war nicht so gemeint«. Denn darum geht es nicht. The damage is done. Dieser Selbstschutzmechanismus heißt in der Rassismusforschung »White Tears«. Er tritt vor allem bei Menschen auf, die von sich selbst sagen, dass sie offen und für eine vielfältige Gesellschaft sind. Wenn ihnen vorgeworfen wird, dass sie sexis­tisch oder rassistisch gehandelt haben, deckt sich das nicht mit ihrem Selbstbild. In diesem Schockmoment denken sie: »Das bin ich nicht«, und wollen sich verteidigen. Aber nur weil du dich selbst nicht so siehst, heißt das nicht, dass deine Arbeit, deine Inhalte oder deine Taten nicht trotzdem diskriminierend sein können. Das betrifft alle Menschen – und wir müssen alle daran arbeiten.

Anfangs hatten wir uns bei DisCheck durchaus Sorgen gemacht, wie unsere Analysen aufgenommen werden. Aber wir haben bislang durchweg positive Erfahrun­gen gemacht. Alle waren super dankbar, eine Anlaufstelle zu haben, bei der sie einfach mal nachfragen können. Manche kommen auch zu uns, nachdem sie auf Social Media kritisiert wurden, und möchten wissen, wie sie am besten damit umgehen und was sie in Zukunft anders machen sollten. Generell herrscht eine große Unsicherheit in Bezug auf das Thema Diskriminierung – vor allem bei Menschen, die nicht selbst betroffen sind und sich noch nicht viel damit auseinandergesetzt haben. Sie sind ausgesprochen dankbar für unsere Hilfe in ganz konkreten Fällen. Wir sind einfach per Instagram zu erreichen, die Hürde ist sehr niedrig.

So ist auch Lisa Tegtmeier zu euch gekom­men – mit einer Illustration, die wir ursprünglich auf ein PAGE-Cover bringen wollten (siehe hier). Kannst du kurz erklären, was dir dabei aufgefallen ist?
Lisa kam auf uns zu mit der Bitte um Prüfung einer Illustration auf Blackfishing, das ist eine Form der kulturellen Aneignung nicht weißer Attribute. Ich habe mir Lisas Portfolio angeschaut und festgestellt, dass sie Feminismus allgemein thematisiert, nicht aber Schwarze Frauen in ihrer Gesamtheit und mit ihren spezifischen Problemen. Insofern wäre es problematisch gewesen, ausgerechnet die Illustration einer einzelnen Schwarzen Frau auf dem Cover mit dem Thema »Brand Yourself« zu zeigen, die nicht re­präsentativ für ihre Arbeit ist. Denn gleichzeitig bekommen Schwarze Illustratorinnen diese Chance aufgrund struktureller Benachteiligung nicht.

Lisas Illustration »Boss Lady« könnte in diesem Kontext außerdem als problematisch aufgefasst werden, weil sie an das Stereotyp »Strong Black Woman« erinnert: die starke Schwarze Frau, die alles aushält. Das ist ein rassistisches Stereotyp, das gefährliche Folgen im echten Leben nach sich zieht. Medizini­sche Studien zeigen beispielsweise, dass Schwarze Frauen weniger ernst genommen werden, wenn sie über Schmerzen klagen. Sie bekommen schwäche­re Schmerzmittel und sterben häufiger bei Gebur­ten. Eine weitere Folge des Stereotyps ist, dass Schwar­ze Frauen häufig das Gefühl haben, sie dürften nicht zerbrechlich sein oder auch mal Schwäche zeigen. Auch werden Aussagen Schwarzer Frauen schneller als aggressiv wahrgenommen als dieselben Aussagen von einer weißen Frau.

Bei Lisa ist mir zudem noch aufgefallen, dass sie nur bei Schwarzen Frauen einen braunen Hautton verwendet, ihre weißen Figuren haben häufig bunte Haut. Das gehört zu den Dingen, die die meisten Illustrato­r:innen selbst nicht bemerken, mit denen sie aber unterbewusst Figuren othern, sie also von der Hauptgruppe distanzieren. Mir ist das hingegen schon öfter aufgefallen. Letztlich werden Schwarze Figuren damit als anders markiert. Man könnte sie ja auch durch andere Features erkennbar machen und ihnen – wie den anderen – keine Hautfarbe malen.

Gebt ihr konkrete Tipps, wie man es besser machen könnte?
Jede:r Auftraggeber:in erhält von uns einen schriftlichen Bericht, in dem wir die gefundene Problematik aufzeigen und erläutern sowie Alternativen und neue Ideen geben. Darin erklären wir auch Angli­zismen und Fachwörter und geben weiterführende Literatur oder Links an, mit denen man sich weiter informieren kann. Demnächst werden wir Bei­spiel­be­richte veröffentlichen, um zu zeigen, wie unsere Arbeit im Detail abläuft. Bei Illustrationen ist das ein bisschen anders, weil das ja ein subjektiver kreativer Ausdruck ist. Da geben wir eher Denkanstöße. Wie sie es im Endeffekt lösen, ist natürlich immer Sache der Urheber:innen. Ziel sollte natürlich sein, dass die Branche insgesamt sensibler, offener und di­verser wird. Unser Ziel ist, dass uns niemand mehr braucht! Dass keiner mehr Beratung benötigt, weil alle ausreichend sensibilisiert sind.

DisCheck – Gestalten mit Respekt 08.2021
»Boss Lady« von Lisa Tegtmeier

»Illustrationen sind wie alle anderen Bilder immer auch politisch«

Die Hamburger Illustratorin Lisa Tegtmeier zog nach der Beratung von DisCheck eine Illustration für ein PAGE-Cover zurück

Auf der PAGE 04.21 mit dem Titel »Brand Yourself« wollten wir ursprünglich die Illustration »Boss Lady« von Lisa Tegtmeier auf dem Cover zeigen. Doch dann ließ die Illustratorin sich von DisCheck beraten und zog die Zeichnung zurück. Das machte uns neugierig. Wir danken Lisa und DisCheck, dass sie unseren Blick erweitert und uns sensibler für Diskriminierungsformen gemacht haben. Hier ein Auszug aus dem Bericht, den Seggen Mikael zu dem Fall verfasst hat. (Auf PAGE 05.21 haben wir dann übrigens eine andere Illustration von Lisa aufs Cover genommen – eine weibliche Person mit pinker Hautfarbe.)

»Illustrationen sind wie alle anderen Bilder immer auch politisch, und was wie gezeigt wird, spielt eine wichtige Rolle. Aus welcher Perspektive, mit welchem Hintergrund, welchem Wissensstand und so weiter wird hier illustriert. Jedoch fehlt auf dem Cover dieser gesamte Kontext. Dass die Illustration Teil einer gesamten Ausstellung ist, kommt hier nicht raus, sondern erst im Heft.

Die Illustration auf dem Cover mit dem Namen »Boss Lady« kann man als super empowernd und selbstbewusst aufnehmen, es könnte auch als »Strong Black Woman«-Stereotyp gelesen werden. Vor allem durch den Slogan »Brand Yourself« könnte es ­gelesen werden, als wären diese Art Illus­trationen dein Markenzeichen, und somit wä­re das nicht nur Blackfishing, sondern du würdest auch noch Profit damit machen.

Schwarze Menschen sind in der Illust­ra­tionsbranche unterrepräsentiert und werden auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Auch Faktoren wie Netzwerke und Kontak­te in die Branche spielen hier eine wichtige Rolle. Es ist einfacher, an Aufträge zu kommen, wenn man erst mal einen Fuß in der Tür hat. Dies bleibt vielen Schwar­zen Illustratorinnen verwehrt. Dass dann genau eine weiße Illustratorin mit dem Bild einer (einzelnen) Schwarzen Frau auf dem Cover eines renommierten Designmagazins landet, hat mehr als nur einen bitteren Beigeschmack. Vor allem da sich deine Arbeit, so­weit ich das erkennen und beurteilen kann, mit Feminismus und Female Empowerment auseinandersetzt, aber nicht mit der strukturellen Diskriminierung Schwarzer Frauen. Also stellt sich die Frage: Warum soll genau dieses Bild auf das Cover? Welches Motiv steht hier dahinter?
Mein Vorschlag wäre, dem Magazin eine alternative Illustration aus derselben Ausstellung vorzuschlagen. Eine, von welcher du persönlich denkst, dass sie dein Markenzeichen ausmacht und gut präsentiert.

PS: Was mir außerdem aufgefallen ist beim Durchschauen der Illustrationen auf deiner Website: Viele der als weiß gelese­nen Personen haben entweder eine sehr helle, unnatürlich weiße oder total bun­te Hautfarbe, während die meisten als Schwarz ge­lesenen Personen einen natürlichen Braun­ton in seinen Variationen haben.«

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