FITC – Cool shit in Amsterdam

Was haben Quantenphysik, Chaostheorie und Fahrräder mit Flash, Flex und Processing zu tun? Wir waren bei „Flash in the Can“ (FITC) in Amsterdam und können es Ihnen verraten.



Das Design-Duo Champagne Valentine (Anita Fontaine und Geoff Lillemon) ist bekannt für seinen schrägen Stil und die Vielfalt ihrer technischen Mittel (www.champagnevalentine.com). Und da die beiden verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung der dritten FITC Amsterdam waren, ist es auch kein Wunder, dass die zwei Konferenztage bunt, kreativ und äußerst inspirierend – aber eben auch technisch informativ waren.

Jeweils vier Panels fanden zeitgleich in dem windschiefen, alten Backsteinhaus des Felix Meritis European Centre for Arts and Sciences an der Kreyzersgracht statt. Das hieß vor allem: steile Treppen hinauf, hinunter und wieder hinauf steigen. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt. Man kann sagen, es war eine Konferenz der Grenzüberschreitungen:

Wer seine Landesgrenzen hinter sich lassen will, der wird (mit Standort in Deutschland) wohl kaum eine näher gelegene Konferenz finden, die eine so internationale und gleichzeitig hochkarätig besetzte Sprecherriege bieten kann. Wer über vermeintliche, technische Grenzen hinaus schauen wollte, der bekam hier Tipps von einer Starbesetzung:

Grant Skinner (www.gskinner.com, @gskinner) gab Tricks für eine optimale Performance. Joa Ebert (www.joa-ebert.com, @joa) zeigte sein neues Framework „The Apparat“. Lee Brimelow (http://theflashblog.com/, @leebrimelow) demonstrierte, was mit Flash in Sachen Multitouch-Anwendungen geht (und was nicht). Mike Chambers erklärte, wie sich die Performance von Flash-Anwendungen für den iPhone-App-Export optimieren lässt (die Präsentation gibt’s unter www.mikechambers.com, @mesh). Serge Jespers (www.adobe.com) gab einen Ausblick auf Flash Player 10.1 und AIR 2. Und die Jungs von De Monsters (http://demonsters.com/, @demonsters) – bekannt für ihren Opensource „De Monster Debugger“ – stellten ihr neuestes Workflow-Tool „Blackbox“ vor. Und damit sind nur einige genannt.

Wer einen gestaltenden Blick über den berühmten, eigenen Tellerrand werfen will, der konnte sich ebenfalls inspirieren lassen: Nämlich beispielsweise durch so scheinbar wissenschaftliche – ergo unkreative? – Dinge wie Mathematik (Computational Artisan Mario Klingemann, www.quasimondo.com, @Quasimondo), Chaostheorie und selbstreferenzielle Systeme (Etsy-Mitgründer und Interactive Designer Jared Tarbel, http://levitated.net/) oder Quantenphysik (Interactive Designer und Kreativitätstrainer Jason Theodor, Präsentation gibt’s unter www.slideshare.net/jted).

Und so war es ingesamt gerade die bunte Mischung, die den Besuch der FITC lohnenswert machten. Ach ja, übrigens: bei der rauschenden Abschlussparty Mittwoch Abend gab es ein Fahrrad zu gewinnen – was sonst in Amsterdam? Nur damit auch die letzte Frage beantwortet ist, die aufzuwerfen wir uns erlaubt haben…

Weitere Infos: www.fitc.ca


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