Porträt: Mara Sommer, Fotografin

PAGE gefällt …: die Fotografie von Mara Sommer, Finalistin des katapult-Wettbewerbs. Mit 14 Jahren nahm sie die Kamera zur Hand, fotografierte drauf los – und widmet sich seitdem der Beziehung von Realität und Inszenierung. 



PAGE gefällt …: die Fotografie von Mara Sommer, Finalistin des katapult-Wettbewerbs. Mit 14 Jahren nahm sie die Kamera zur Hand, fotografierte drauf los – und widmet sich seitdem der Beziehung von Realität und Inszenierung. 


Name Mara Sommer

Location Auckland, Neuseeland

Web www.marasommer.de

Start Auf einer Reise nach Bali habe ich mit 14 Jahren meine ersten Schwarzweiß-Porträts fotografiert und dann in unserem Keller selbst entwickelt. Von da an stand für mich fest, ich will Fotografin werden, und die Schwarzweiß-Fotografie fasziniert mich seither. Die Reduktion von Farbe und Dreidimensionalität lässt etwas entstehen, was so mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist. Es hat mich gelehrt, »Bilder zu machen« und dieser Aspekt ist noch heute in meiner Arbeit wichtig. Der Schwerpunkt meiner fotografischen Arbeit liegt nicht darin, etwas realitätsgenau zu dokumentieren, sondern Bilder entstehen zu lassen, in denen ich meine Vorstellung von dem Erlebten mit einbeziehen kann.

Meine fotografische Ausbildung sehe ich als eine gute Mischung aus meinem Kommunikationsdesign-Studium an der Folkwang Akademie, bei dem ich frei und künstlerisch gefördert wurde und der Arbeit als Fotoassistentin, wo ich die Technik und den Beruf gelernt habe. Bei einem einjährigen Aufenthalt in Neuseeland 2005 habe ich angefangen, als freie Fotoassistentin zu arbeiten und das dann während meinem Studium in Deutschland weitergeführt.

Stil Mein fotografischer Schwerpunkt liegt in der inszenierten Fotografie, wobei ich die Realität mit einfließen lassen möchte. Meine Bilder sind daher weder Dokumentationen noch völlig abstrakte Inszenierungen. Vielmehr entstehen durch meine Inszenierung Bezüge zum Alltag. Denn »Realität« ist dem Betrachter vertraut und weckt Impulse. Durch die Realität werden eigene Erfahrungen und Erlebnisse mit den Bildern in Verbindung gebracht und das ermöglicht dem Betrachter einfacheren Zugang zu den Bildern.

Lieblingsmotive Lieblingsmotive sind Menschen. Ich inszeniere Menschen, indem ich auf die Personen eingehe, ihren Charakter, ihr Aussehen, also aufgreife, was sie mir bieten. Dann ensteht eine gute Mischung aus Inszenierung und Realität.

Technik Ich arbeite mit einer digitalen Spiegelreflex Kamera. Manchmal greife ich digital in meine Bilder ein, um einen Aspekt ausarbeiten, der in der Realität nur angedeutet war.

Inspiration Inspiration kann fast alles sein. Oft ist es eine Situation, die ich sehe und erlebe, die eine Bildidee entstehen lässt. Manchmal ist es nur ein Gefühl, das sich zu einer Bildidee entwickelt.

Kunden Zur Zeit lebe und arbeite ich in Auckland Neuseeland. Hier bin ich für Kunden im Bereich Porträt, Mode, Modestrecken für Zeitschriften und Werbung.

 

 

Wenn ich nicht Fotograf geworden wäre, dann … hätte ich vielleicht weiter Cello gespielt, wäre Schneiderin geworden oder … Aber eigentlich war es nie wirklich einer andere Alternative.

 

 

fashion tales | Fashion Editor: Margaret Petchell, Make Up: Margaret Petchell, Model: Nicola H. @ Nova Models

fashion tales | Fashion Editor: Fashion Editor: Margaret Petchell, Make Up: Margaret Petchell, Model: Nicola H. @ Nova Models

Mara Sommer gehört zu den diesjährigen Katapult-Finalisten. Wenn Sie mehr über die weiteren Finalisten erfahren möchten, besuchen Sie das Online-Special zum Wettbewerb.


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