Porträt: Christoph Kleinstück und seine klar konturierten Abstraktionen
Page gefällt …: Illustrationen von Christoph Kleinstück aus Hamburg, der Okkultes farbenfroh in Szene setzt, Schlangen im Rechteck zischen lässt – und sich dabei von Zufällen und den Eigenarten der Natur inspirieren lässt.
Name Christoph Kleinstück
Location Hamburg Wilhelmsburg
Web www.christophkleinstueck.de
Start Ich war immer kreativ und habe schon als Jugendlicher ziemlich viel Zeit am Schreibtisch mit zeichnen zugebracht. Irgendwann steht dann die Frage im Raum, wie die Zukunft aussehen soll und für mich war relativ schnell klar, dass ich mehr will als einen »normalen« Job.
Ich habe dann ein Kommunikationsdesign Studium in Krefeld abgeschlossen, was als Grundlage für mich sehr gut funktioniert hat. Während dieser Zeit habe ich mich immer mehr mit Illustration beschäftigt und hauptsächlich in diesem Bereich gearbeitet.
Da die Jobaussichten nach einem KoDe-BA nicht sehr berauschend sind, ich nicht wirklich Lust hatte als Designer zu arbeiten und mich noch nicht am Ziel meiner Reise gesehen habe, fasste ich den Beschluss noch ein Master Studium anzuhängen und zwar in Illustration.
In Frage kam für mich nur Hamburg und dort lebe ich seit Ende 2012. Seit 2013 bin ich Freiberufler.
Stil Modern und hip höre ich oft. Da stimme ich zu und füge noch an: Abstrakt, digital, symmetrisch, konstruiert in Kontrast mit freien Formen, parallel, (dicke) Outlines
Lieblingsmotive Bei Jobs ist es natürlich abhängig vom Kunden, aber persönliche Arbeiten zieren häufig Tiere und Pflanzen, Character jeglicher Couleur, Symbole, Okkultes, Destruktives und Fahrzeuge aller Art.
Technik Für Kunden arbeite ich ausschließlich digital am Cintiq. Ich benutze nur Standard-Pinselspitzen mit Ausnahme des »Nebel-Pinsels« wie ich ihn nenne. In letzter Zeit benutze ich wieder häufiger Strukturen die ich analog erzeuge und danach digitalisiere. Outlines sind essentiell.
Inspiration Eigentlich kann alles, vorausgesetzt der Zeitpunkt stimmt, inspirierend sein. Es gibt natürlich auch Dinge denen man sich immer wieder bewusst aussetzt, weil sie in der Vergangenheit schon inspirierend waren. Dazu gehört Musik samt ihren Texten, Filme, Bücher, Fotografien, Ausstellungen und die Arbeiten von Kolleginnen und Kollegen. Oft sind es aber auch Zufälle, Eigenarten der Natur, eine defekte Wegmarkierung, etwas das jemand im ÖPNV zu jemandem sagt, ein hässliches Auto oder völlig andere Dinge die einem Input geben.
Kunden Kultur SPIEGEL, SPIEGEL Wissen, Tagesspiegel, Mixology, Mare, Emotion Magazin, Novo Argumente, Ogilvy & Mather, Peter Schmidt Group …
Agent Bisher bin ich mein eigener Agent, aber sollte jemand Interesse daran habe dies zu übernehmen, darf er oder sie sich gerne melden.
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