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Mutiger offener Brief der russischen Animationsszene

»Animation ist eine Kunst des Friedens … nichts kann Krieg rechtfertigen«, heißt es in der Erklärung.

Die Liste der Unterschriften wächst und wächst: Fast tausend Namen stehen schon unter einem offenen Brief, der sowohl in einer Facebook-Gruppe als auch in der Zeitung »Novaya Gazeta« veröffentlicht wurde, einer der letzten in Russland (noch) verbliebenen Inseln unabhängiger Berichterstattung.

Einige betagte Größen der Animation sind bei dieser Aktion des russischen Verbandes für Animationsfilm AAK vorausgegangen. Die erste Unterschrift kommt von Leonid Shvartsman mit seinen 101 Jahren, dessen Animationsfilme wohl jedes Kind in der Sowjetunion kannte, die zweite von Youry Norstein (»Geschichte der Geschichten«, »Der Fuchs und der Hase«). Auch etwa der zwei Mail für den Oscar nominierte Konstatin Bronzit ist dabei, aktuell Art-direktor bei Meinitsa, einem der größten russischen Animationsstudios.

Ihr Vorbild inspirierte viele andere Animation Artists, Regisseure und Produzenten, die den »Offenen Brief der russischen Animators bezüglich der Militärkampagne in der Ukraine« unterstützen. Am Anfang steht der Satz »Wir sind überzeugt, dass Krieg nichts bringt außer Tod, Leid und Zerstörung«. Die Verbindung zwischen russischen und ukrainischen Animationsfilmern, die zusammen gearbeitet und gelebt haben, sei untrennbar.

Und hier die Erklärung im Wortlaut.

 

 

Gleichzeitig gingen auf YouTube Videos online, in denen über 100 russische Animationskünstler Stellung gegen den Krieg nehmen.

 

 

 

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