Das neue Deichkind-Musikvideo ist wieder sehr lustig …

Mit Schauspieler Lars Eidinger als tanzendem Rumpelstilzchen greift der Clip ein YouTube-Video von 2008 auf.



Es lohnt sich nicht nur, das neue Musikvideo »Keine Party« anzuschauen, sondern auch bei YouTube die Kommentare durchzulesen … Hier nur ein paar Kostproben.

»Geologen bestätigen: Ganz Berlin hat sich um einen Meter abgesenkt«.

»Ich hoffe, sie waren sich bewusst, was sie mit dieser Videovorlage auf ihren Konzerten auslösen werden…«

»Wenn dir deine Mutter nicht das kauft, was du willst.«

»Endlich etwas das würdig ist, den Gangnamstyle abzulösen 😅«

Der Aggro-Trampel-Tanz ist allerdings keine Erfindung von Deichkind, die Inspiration holten die Hamburger mal wieder aus dem Netz. Wie etwa schon beim ersten Video zu dem mittlerweile sehnsüchtig erwarteten Album »Wer Sagt Denn Das?«, das am 27. September erscheinen soll: Das geniale Video zu »Richtig geiles Zeug« hatte den YouTube-Klassiker »Drunk Guy in Store« aufgegriffen.

Das Video zu »Keine Party« wiederum ist ein »Reenactment« eines Clips von 2008, heißt es in den Credits auf YouTube. Damals hatte ein wild gewordener Ukrainer einen Song des französischen Elektropunk-Duos Kap Bambino zum Anlass genommen, um an verschiedensten Locations in der Stadt Kharkov zu trampeltanzen.

Der Film ist tatsächlich genauso aufgebaut wie der Deichkind-Clip, nur dass hier noch allerlei pompöse, aus der Sowjet-Ära übriggebliebene Locations als Hintergrund dienen.

Und hat sich der Ukrainer selbst vom Techno Girl inspirieren lassen, einem über zwölf Jahre alten Video?

 


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