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Twista Sans: Für elegante Hover-Effekte

Schlicht und klar präsentiert sich die Schrift Twista Sans. Konzipiert als serifenloser Begleiter für die das Auge täuschende Display-Schrift Twista, hat sie auch einen eigenen kleinen Twist zu bieten.

Die Schrift Twista, die der Berliner Typedesigner Viktor Nübel 2023 entworfen hatte, steht in der Tradition von Schriften, die mit 3-dimensionalen Zeichnungen auf einer 2-dimensionalen Oberfläche spielen. Sie täuscht das Auge und ist auch eine Reminiszenz an M.C. Escher. Der niederländische Künstler und Grafiker (1898 bis 1972) wurde vor allem durch seine Darstellung unmöglicher Figuren bekannt. 

Jetzt kommt mit der Twista Sans der serifenlose, schlichtere Designpartner zur Twista. Als eigenen kleinen Twist, hat sie eine Besonderheit: Es ist eine Uniwidth Schrift. Das heißt, die Buchstaben aller Strichstärken weisen dieselbe Breite auf. Uniwidth-Schriften sind nicht mit Monospaced Fonts zu verwechseln, bei denen alle Zeichen exakt die gleiche Breite haben. Bei Uniwidth-Schriften sind die Zeichen zwar proportional zueinander gestaltet, behalten jedoch über alle Strichstärken hinweg eine einheitliche Breite bei. Das w ist also nicht genauso breit wie das i, aber das w im Light-Schnitt ist genauso breit wie das in Bold.

Twista Sans ist als Variable Font designt und verfügt über eine Achse für die Strichstärke, die von Thin bis Black reicht. Durch ihre Uniwidth-Eigenschaft eignet sie sich ideal für elegante Hover-Effekte und den Einsatz in digitalen Benutzeroberflächen.

Zu den Hover-Effekten gibt es den passenden CSS- und Javascript-Code auf Viktor Nübels Webseite (im Reiter Variable Font).

Dank einer breiten Palette an Strichstärken, ergänzt sie die typografischen Möglichkeiten von Twista, aber funktioniert auch als eigenständige Schrift.

Twista Sans enthält ein alternatives, einstöckiges a sowie ein alternatives großes I. Mit ihren neun vordefinierten Strichstärken ist sie eine gute Wahl fürs Verpackungsdesign oder Branding- und Editorial-Anwendungen. Ihre volle Stärke entfaltet die variable Version von Twista Sans aber in digitalen und animierten Anwendungen.

Für alle, die Twista Sans einmal ausprobieren wollen, stellt Viktor Nübel eine kostenlose Testversion zur Verfügung.

Lizensieren kann man sie bei Myfonts und Fontspring für etwa 100 Dollar.

     

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