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Schriftenchaos durch KI

Ein neues Tool von Monotype sorgt dafür, dass in KI-Anwendungen Markenrichtlinien und Schriftlizenzen eingehalten werden.

Man mag es toll oder auch ganz fürchterlich finden, Tatsache ist, dass viele Unternehmen heute Texte, Designs und digitale Inhalte durch KI-Anwendungen erstellen lassen. Dabei greifen Chat GPT, Claude und Co. durchaus auch auf Schriften zurück, die nicht verfügbar, nicht lizenziert oder nicht für den produktiven Einsatz freigegeben sind. Klassische Freigabeprozesse geraten angesichts der Geschwindigkeit KI-gestützter Content-Produktion zunehmend unter Druck.

Monotype reagiert darauf mit dem Enterprise MCP Connector, einem neuen Beta-Werkzeug, das Brand Governance direkt in KI-gestützte Kreativprozesse integriert. 

Monotype Labs, das Innovations- und Forschungszentrum des Unternehmens, entwickelte eine Lösung, die KI-Tools kreativer Teams direkt mit der Monotype-Fonts-Bibliothek eines Unternehmens sowie dessen Markenrichtlinien, Lizenzinformationen und Produktionsfreigaben verbindet. Dadurch stehen die relevanten typografischen Vorgaben bereits während des kreativen Prozesses zur Verfügung, statt erst in der abschließenden Qualitätskontrolle. 

Der Enterprise MCP Connector basiert auf dem Model Context Protocol (MCP) Standard und unterstützt zunächst Claude und Claude Design. Eine Anbindung an ChatGPT ist bereits in Vorbereitung.

»KI verändert grundlegend, wo Inhalte entstehen und wo Markenentscheidungen getroffen werden«, sagt Neeraj Gulati, Chief AI Officer bei Monotype. »Mit dem Enterprise Connector bringen wir markenkonforme Schriften und Lizenzinformationen direkt in KI-native Workflows. So können Unternehmen Inhalte schneller erstellen und gleichzeitig ihre Markenstandards konsequent einhalten.«

Der Monotype Enterprise MCP Connector unterstützt Unternehmen bei folgenden Punkten:

• Projekte direkt auf Basis ihrer Markenrichtlinien und Designvorgaben zu starten.

• Ausschließlich freigegebene Schriften aus der eigenen Monotype-Fonts-Bibliothek zu verwenden.

• CSS für Webprojekte automatisch zu erzeugen.

• Die Produktionsfreigabe verwendeter Schriften frühzeitig zu prüfen.

• Marken- und Lizenzvorgaben bereits während der Content-Erstellung, statt erst am Ende des Prozesses sicherzustellen.

Interessierte können den Monotype Enterprise MCP Connector ab sofort im Rahmen des Beta-Programms testen.

Schön wäre es dann, ein Mensch würde abschließend noch den Inhalt des KI-generierten Contents prüfen.

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