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Campari eröffnet Markengalerie

Die Campari-Gruppe wird 150 und nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, eine Galerie mit ihrem Markennamen zu eröffnen.

 

Die Campari-Gruppe wird 150 und nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, eine Galerie mit ihrem Markennamen zu eröffnen. Die Galleria Campari zeigt Illustrationen, Fotografien und Installtionen von Künstlern wie Leonetto Cappiello, Bruno Munari und Ugo Nespolo. Zu sehen sind sowohl Originale als auch Interpretationen und Animationen der Kreationen. Teils handelt es sich um Werbung für die Marke, teils um Kunstwerke, die Campari in den vergangenen Dekaden gesammelt hat und die für die Entwicklung des Unternehmens im Wandel der Zeit stehen sollen. Bei der Umsetzung der Ausstellung arbeitete Campari mit AP Consulting und der Firma Cogitanz zusammen. Ganz im Zeichen der Corporate Identity von Campari bezeichnet das Unternehmen seine Galerie als Labor der roten Leidenschaften.
 
Untergebracht ist die Ausstellung in einem 1904 von Davide Campari Junior erbauten und 2009 von Mario Botta restaurierten Haus in der Via Gramsci im italienischen Sesto San Giovanni. Vor Kurzem hat Campari auch seinen Firmensitz an die ehemalige Produktionsstätte verlegt. Sehr zur Freude der Stadt offenbar. „Die Eröffnung der Galleria Campari war ein gemeinsames Ziel von Stadtverwaltung und Campari“, erklärt Bürgermeister Giorgio Oldrini. Sesto San Giovanni habe auch in Zeiten des großen Wandels seine produktive Vergangenheit nicht vergessen und wolle die Erinnerung daran auch weiterhin bewahren will. „Als die Gruppo Campari ihre Bereitschaft erklärte, ihren Hauptsitz hier einzurichten, beschlossen wir gleichzeitig auch die Eröffnung dieses neuen  Kulturzentrums“, so Oldrini. Damit will er dem Trend folgen, ehemalige Industriestätten in Freizeit- und Kulturorte umzuwandeln. Nicht zuletzt dürfte sich der Politiker mit dieser Haltung auch gute Chancen bei der Bewerbung um den Status UNESCO-Weltkulturerbe errechnen.

 
Neben der permanenten Ausstellung, die ab 23. März für die Öffentlichkeit zugänglich ist, findet in den Räumlichkeiten bis zum 18. Juni eine Werkschau des Künstlers Fortunato Depero statt. Die Kuratorinnen Marina Mojana und Ada Masoero präsentieren unter anderem rund 50 Zeichnungen, die der Zeichner in den späten 20er Jahren als Hommage an Davide Caspari anfertigte und in seinem Buch Numero Unico Futurista veröffentlichte.

 

 

 

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