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Down Under – Typoreise Australien

Der fünfte Kontinent Australien liegt global gesehen außerhalb der kulturellen Zentren, dafür aber inmitten des spanenden Kulturraums Ozeanien, direkt angrenzend an Südostasien.

Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, lebten über 50 000 Jahre weithin unbeeinflusst in einer einzigartigen, aber schriftlosen Kultur, die daher wenig prägend für das heutige Design ist. Aber Australiens Designer wissen trotz mangelnder Tradition mehr als Sonne, Horizonte und rote Erde in ihre Arbeiten einzubringen, wie wir in PAGE 12.2014, die ab dem 5. November 2014 am Kiosk liegt, zeigen.

Abbildung oben: Karte Australiens mit den wichtigsten Stammessprachen der Aborigines und ihrer regionalen Verbreitung, gezeichnet vom Type Designer Dave Foster.

DESIGNER (Galerie)
Troy Leinster


Dan Milne


Garry Emery


James Raftopoulos


Wayne Thompson


Stephen Banham


Keith Morris


Luke Lucas


Maricor & Maricar Manolo

Mark Gowing

Daniel Sammut

Jonathan Nicol


Lycette Bros.

Craig & Karl

 

DESIGNER (Magazin + Allgemein)

Dave Foster

Dot Georgoulas

Bobby Haiqalsyah

Gemma O’Brien (Mrs Eaves)


Eyecue Design

Studio Ink.

The Letter D


vIIa


*univers

 

AUSBILDUNG / INSTITUTIONEN / EVENTS

QUT Queensland University of Technology, Brisbane


RMIT University, Melbourne


Charles Sturt University, Melbourne

School of Languages and Linguistics, Melbourne


Monash University – Art, Design and Architecture, Caulfield


University of Technology Sydney – Typedesign: Louise McWhinnie, Gerhard Bachfischer

Yolngu Matha Language

Design Institute of Australia


Australian Graphic Design Association (AGDA)

Good Design Awards

Australian Design Review


Typism Conference


Troy Leinster hat als Abschlussarbeit im Type and Media Master-Kurs in Den Haag 2013 den Font »Brisbane Wayfinding« entwickelt. Die ansprechende, moderne Sans Serif wurde für auch für invertierte Verwendung optimiert und ist mit stilistischen Alternativen sowie speziell angepassten Piktogrammzeichen versehen – ideal somit für den Einsatz in urbanen Wegeleitsystemen.
Bild: Troy Leinster
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Troy Leinster hat als Abschlussarbeit im Type and Media Master-Kurs in Den Haag 2013 den Font »Brisbane Wayfinding« entwickelt. Die ansprechende, moderne Sans Serif wurde für auch für invertierte Verwendung optimiert und ist mit stilistischen Alternativen sowie speziell angepassten Piktogrammzeichen versehen – ideal somit für den Einsatz in urbanen Wegeleitsystemen.
Bild: Troy Leinster
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Troy Leinster hat als Abschlussarbeit im Type and Media Master-Kurs in Den Haag 2013 den Font »Brisbane Wayfinding« entwickelt. Die ansprechende, moderne Sans Serif wurde für auch für invertierte Verwendung optimiert und ist mit stilistischen Alternativen sowie speziell angepassten Piktogrammzeichen versehen – ideal somit für den Einsatz in urbanen Wegeleitsystemen.
Bild: Troy Leinster
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Bereits im Jahr zuvor hatte er sich in Den Haag mit javanischer Schrifttradition beschäftigt und auf Abis umfangreicher Recherche eine digitale Version der »Nieuw Javaansch No.1« von der Lettergieterij Amsterdam aus dem Jahre 1919 entworfen.
Bild: Troy Leinster
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Von 2008 bis 2009 besuchte Dan Milne den Type and Media Master-Kurs in Den Haag, wo er den Font »Tasman« entwarf. Inzwischen entwickelt er mit seinem Büro Typelab in Melbourne vor allem kundenspezifischen Schriften fürs Editorial-Design wie die Darbi Sans oder hybride Portrait (auch als Condensed- und Inline-Schnitte).
Bild: Dan Milne
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Von 2008 bis 2009 besuchte Dan Milne den Type and Media Master-Kurs in Den Haag, wo er den Font »Tasman« entwarf. Inzwischen entwickelt er mit seinem Büro Typelab in Melbourne vor allem kundenspezifischen Schriften fürs Editorial-Design wie die Darbi Sans oder hybride Portrait (auch als Condensed- und Inline-Schnitte).
Bild: Dan Milne
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Von 2008 bis 2009 besuchte Dan Milne den Type and Media Master-Kurs in Den Haag, wo er den Font »Tasman« entwarf. Inzwischen entwickelt er mit seinem Büro Typelab in Melbourne vor allem kundenspezifischen Schriften fürs Editorial-Design wie die Darbi Sans oder hybride Portrait (auch als Condensed- und Inline-Schnitte).
Bild: Dan Milne
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Australiens Designlegende Garry Emery gelang in den frühen Achtzigern sein Karrieredurchbruch mit einem typografischen Orientierungssystem für das neugebaute australische Parlament in Canberra.
Bild: Garry Emery
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Mittlerweile ist seine Agentur emerystudio auf vielen Gebieten tätig – aber Leitsysteme sind nach wie vor eine Spezialität und werden in ebenso innovativer wie vielfältiger Form, vor allem in den Boom-Regionen Asiens, zum Einsatz gebracht.
Bild: Garry Emery
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Mittlerweile ist seine Agentur emerystudio auf vielen Gebieten tätig – aber Leitsysteme sind nach wie vor eine Spezialität und werden in ebenso innovativer wie vielfältiger Form, vor allem in den Boom-Regionen Asiens, zum Einsatz gebracht.
Bild: Garry Emery
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Zu ihrem 100-jährigen Bestehen schrieb die Stadt Canberra 2013 einen internationalen Schriftenwettbewerb aus, den der junge James Raftopoulos gewann. Sein Font »Canberra Centenary« ist inspiriert von den organischen und hexagonalen Formen des Stadtentwicklungsplans von Walter Burley Griffin aus der Gründerzeit.
Bild: James Raftopoulos
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Zu ihrem 100-jährigen Bestehen schrieb die Stadt Canberra 2013 einen internationalen Schriftenwettbewerb aus, den der junge James Raftopoulos gewann. Sein Font »Canberra Centenary« ist inspiriert von den organischen und hexagonalen Formen des Stadtentwicklungsplans von Walter Burley Griffin aus der Gründerzeit.
Bild: James Raftopoulos
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Wayne Thompson gründete 2001 mit der Australian Type Foundry (ATF) eine der ersten digitalen Schriftschmieden des Kontinents. Solide Schriften wie die »Arum Sans«, aber auch liebevoll gestaltete Brandins bilden bis Heute den Kern.
Bild: Wayne Thompson
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Wayne Thompson gründete 2001 mit der Australian Type Foundry (ATF) eine der ersten digitalen Schriftschmieden des Kontinents. Solide Schriften wie die »Arum Sans«, aber auch liebevoll gestaltete Brandins bilden bis Heute den Kern.
Bild: Wayne Thompson
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In den letzten Jahren bietet Thompsom außerdem regelmäßig die »Type_by_hand«-Workshops an, die er mit Kollegen wie Gemma O’Brien und anderen veranstaltet.
Bild: Wayne Thompson
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In den letzten Jahren bietet Thompsom außerdem regelmäßig die »Type_by_hand«-Workshops an, die er mit Kollegen wie Gemma O’Brien und anderen veranstaltet.
Bild: Wayne Thompson
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Stephen Banhams 1996 gegründete Foundry Letterbox ist quasi das Urgestein der neueren Typoszene Australiens. Die Foundry hat ein kleines, aber feines Spektrum hochwertiger Fonts im Programm.
Bild: Stephen Banham
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Viel Energie bringt Banham in Publikationen zu Typothemen aller Art ein, legt außerdem Wert auf liebevolle Präsentation seiner Schriftmuster – wie bei der »Orbit Oblique« in einem medizinischen Leuchtkasten.
Bild: Stephen Banham
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Viel Energie bringt Banham in Publikationen zu Typothemen aller Art ein, legt außerdem Wert auf liebevolle Präsentation seiner Schriftmuster – wie bei der »Orbit Oblique« in einem medizinischen Leuchtkasten.
Bild: Stephen Banham
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Keith Morris ist wohl der profilierteste Lettering-Künstler des Landes. Mit seinen eleganten Kalligrafien und charmanten Schriftzügen hat er schon vielen Marken ein Gesicht gegeben.
Bild: Keith Morris
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Zusammen mit dem etablierten Logo-Designer Russel Bean bringt Morris seit ein paar Jahren eigene Schriftkreationen unter dem Label »Bean & Morris Fonts« heraus.
Bild: Keith Morris
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Auch Luke Lucas ist ein sehr talentierter und umtriebiger Lettering-Spezialist, der mittlerweile weltweit gebucht wird.
Bild: Luke Lucas
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Die von den Philippinen stammenden Zwillinge Maricor und Maricar Manolo haben ein Faible für sich wiederholende Muster, Farben und Typo. Meist gehen sie ihre illustrativen Arbeiten mit Handarbeitstechniken wie Weben oder Sticken an – verblüffend digital.
Bild: Maricor und Maricar Manolo
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Die von den Philippinen stammenden Zwillinge Maricor und Maricar Manolo haben ein Faible für sich wiederholende Muster, Farben und Typo. Meist gehen sie ihre illustrativen Arbeiten mit Handarbeitstechniken wie Weben oder Sticken an – verblüffend digital.
Bild: Maricor und Maricar Manolo
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Ein Meister der seriösen Vereinfachung ist Mark Gowing. Das Logo für die Filmcompany TITLE ist an Schlichtheit kaum zu überbieten. Auch ohne den unterstützenden Effekt der Animation ist es lesbar.
Bild: Mark Gowing
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Bezaubernd bzw. verstörend schön sind auch seine zahlreichen Plakatentwürfe, wie diese Selbstdarstellung zum Jahreswechsel 2007/08 oder das Statement zum morbiden Rinderwahnsinn in Australien.
Bild: Mark Gowing
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Bezaubernd bzw. verstörend schön sind auch seine zahlreichen Plakatentwürfe, wie diese Selbstdarstellung zum Jahreswechsel 2007/08 oder das Statement zum morbiden Rinderwahnsinn in Australien.
Bild: Mark Gowing
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Daniel Sammut bildet zusammen mit Blake Mills das Studio Made Together, das ebenso schlichte wie hochwertige Corporate Designs kreiert — Québec lässt grüßen, dennoch 100% made in Australia!
Bild: Daniel Sammut
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Daniel Sammut bildet zusammen mit Blake Mills das Studio Made Together, das ebenso schlichte wie hochwertige Corporate Designs kreiert — Québec lässt grüßen, dennoch 100% made in Australia!
Bild: Daniel Sammut
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Jonathan Nicol ist ein technisch orientierter Designer und Web-Entwickler, der sich mit strukturell und typografisch anspruchsvollen Internetpräsenzen beschäftigt. Daneben bloggt er über Nützliches wie den »Particleground« oder sein eigenes Wissensarchiv »The Web Designer’s Bookshelf«. http://webdesignersbookshelf.com/
Bild: Jonathan Nicol
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Die Lycette-Zwillinge sind versierte Zauberer, die z.B. typografisch animierte Apps mit ausgewiesenem Retro-Charme erstellen.
Bild: Lycette Bros.
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Das Designer-Duo Craig (Rebmann) und Karl (Maier) arbeitet intensiv zusammen für große Marken, lebt aber weit auseinander in unterschiedlichen Städten. Zurzeit sind beide Illustratoren im Ausland ansässig, Craig in New Yok und Karl in London.
Bild: Craig & Karl
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