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Laut, fett und farbig: Typografischer Protest

Im Letterform Archive in San Francisco läuft die Ausstellung »Strikethrough: Typographic Messages of Protest«.

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Kuratiert von Silas Munro vom Designstudio Polymode und Stephen Coles vom Letterform Archive, sind mehr als 100 typografisch geprägte Objekte zu sehen, darunter etwa Flugblätter, Schilder, T-Shirts und Poster vom 19. Jahrhundert bis heute. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, ob der Krieg gegen die Ukraine oder die Aufhebung des Rechts auf Abtreibung in den USA, an Gründen für Protest mangelt es gerade wahrlich nicht.

Auf den vielen Exponaten, die in die Themenfelder »Vote!«, »Resist!«, »Love!«, »Teach!« und »Strike!« unterteilt sind, wird einmal mehr die Kraft der Typografie deutlich: Hier geht es nicht um perfektes Kerning und Spacing, sondern um laute, fette, farbige Lettern. Die Objekte sind auch online zu sehen. Außerdem wird in Kürze ein gedruckter Katalog erscheinen (280 Seiten, 250 Bilder, 45 Dollar, 978-1-7368633-0-5). Er verwendet passenderweise Schriften von Tré Seals sowie von Ben Kiel und Jesse Ragan.

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