City Types – Die Stadt als Schreibfläche

Hamburger Studenten befreiten die Schrift aus ihren regulären Medien-Biotopen wie Buch oder Web.



Mit dem Projekt »City Types« treten 17 Studierende aus dem Typografie-Schwerpunkt der Hochschule für bildende Künste im Hamburger Stadtraum in Erscheinung: Sie befreien die Schrift aus ihren regulären Medien-Biotopen wie Buch und Web und nutzen stattdessen die gesamte Hamburger City, um öffentliche Flächen mit Ausrufen, poetischen Sequenzen und Sinnsprüchen zu bespielen – im Hafen, in der U-Bahn-Station und im noblen Wohnviertel genauso , wie auf Parkbänken, in Unterführungen oder auf Kanalgittern. Dabei gibt es keine Vorgaben, sondern nur das Ziel, sich selbst im vielfach lärmenden Stadtraum sichtbar zu artikulieren.

Die Idee zum Projekt stammt von dem renommierten niederländischen Künstler Maarten de Reus, der für seinen experimentellen Umgang mit Schriftelementen im Außenraum bekannt ist. Er unterrichtet derzeit auf Einladung von Professor Wigger Bierma als Gastprofessor an der HFBK. Für ihn sind die »City Types« im Unterschied zur Graffiti eine sprachlich-poetische Intervention im urbanen Umfeld, die für jedermann zugänglich ist. Alle Hamburger, vom im Stau stehenden Pendler bis zum Flaneur, sind eingeladen, die mal ganz leisen, mal knallig daherkommenden typografischen Eingriffe der Studierenden zu entdecken und die Straßen ihrer Stadt neu zu lesen.

Am Projekt beteiligt sind: Janitha Banda | Anna Laura Campos | Johanna Flöter | Ceyhun Gueney | Olivier Hannoun | Louise Hess | Darta Hofmane | Elizabeth Iskandar | Lisa Keiffer | Louise Kempkes | Mathilde Magné | Franziska Opel | Simon Riemer | Niklas Sagebiel | Goscha Steinhauer | Sonja Steven | Sarah Tolpeit .


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