Neues vom Fraunhofer Institut: Folien zu Fassaden

Das Fraunhofer-Institut präsentiert auf der BAU 2011 Messe im Januar eine neue Schweißtechnik  für Fassadenfolien, die Architekten zu neün Kreationen verhilft.



Quelle: Wikipedia

 

Das Fraunhofer-Institut präsentiert auf der BAU 2011 Messe im Januar eine neue Schweißtechnik  für Fassadenfolien, die Architekten zu neün Kreationen verhilft.

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik wird auf der Münchner BAU 2011 Messe vom 17.bis 22. Januar 2011 Entwicklungen rund um den Folienkunststoff ETFE vorstellen. ETFE ist ein Fluorpolymer und stammt vom Ethylen-Tetraflourethylen. Als Abkoemmlich des Teflon Materials hält diese durchsichtige Membran extremen Belastungen stand und wird daher neuerdings für futuristische Bauwerke eingesetzt – wie etwa bei der Olympiade 2008 für das Pekinger National Aquatics Center. Das Material kommt aber auch ideal beim Hausbau zur Wärmdämmung und Kälteregulierung zu Einsatz. Im Moment arbeiten nun sechs Fraunhofer Institute an Wegen, den Einsatz und Verarbeitung von ETFE einfacher und kostengünstiger zu gestalten. Unter dem Projektnamen „Multifunktionale Membrankissen-Konstruktionen“ hat beispielsweise mit Beschichtungen experimentiert: An der Innenseite mit dem Kristallpulver Wolframtrioxid beschichtete Membrankissen verfärben sich blau, wenn sie mit Wasserstoff in Berührung kommen. Ströhmt Sauerstoff in die Kissen, werden sie wieder durchsichtig. Damit können Licht und Schattenverhältnisse in Gebäuden reguliert werden. Außerdem entwickelten die Institute eine neuartige Klebetechnik, mit der sich die zu Membranen geformte Kissen zu beliebig vielen, geometrischen Figuren zusammen schweißen lassen. Ein Stoff also, von dem noch einiges zu hören sein wird. Mehr Informationen beim Fraunhofer-Institut oder auf der BAU Messe im Januar.

 

© Fraunhofer IFAM


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