Game-Ausstellung in Berlin

Zur Transmediale in Berlin hat das Game-Festival A MAZE mehrere innovative, internationale Gameprojekte unter dem Titel »United« zusammengestellt, die noch bis diesen Samstag in der Berliner Galerie systM ausgestellt werden.



»You can’t hide it all«

 

Zur Transmediale in Berlin hat das Game-Festival A MAZE mehrere innovative, internationale Gameprojekte unter dem Titel »United« zusammengestellt, die noch bis diesen Samstag in der Berliner Galerie systM ausgestellt werden.

 

Die Projekte stammen von den Künstlern oder Kollaborativen Born Digital aus Utrecht, Bleepstreet, der geplante Ludic Interfaces Studiengang, der Künstler Prokop Bartonicek aus Prag, und den Berliner iPhone und iPad –Entwicklern von Spaces of Play. Als Werke gibt es unter anderem eine gelungene Videomapping-Projektion von Born Digital zu sehen, Besucher können das herzige Spirits iPad Game von Spaces of Play auf dem iPad ausprobieren, oder die Installation von Prokop Bartonicek erkunden: Unter dem Titel »You can’t hide it all« beschäftigt sich die Arbeit mit der Anonymisierung im Internet. Der Künstler aus Prag sammelte Nacktbilder von Amateuren aus diversen Foren, die trotz der Unkenntlichmachung der Gesichter einiges von den Personen über die Wohnungseinrichtung und die Umgebung preisgeben – mehr als ihnen lieb ist. Man denke nur an eine Schrankwand oder persönliche, kitschige Gegenstände im Zimmer. Diese Fotos projiziert er auf eine Leinwand und legt jedoch einen Verfremdungsfilter darüber, der die Bilder verdeckt. Besucher können nun mit einer selber gebauten Infrarot-Lampe die Projektion anstrahlen und sehen dann einen kleinen Ausschnitt, den die Lampe vom ganzen Bild frei legt. Der Akt des Freilegens macht den Besucher zum Voyeur, der einiges auf den Fotos Stück für Stück entdecken kann.

 

A MAZE: »United«, Satellitenausstellung zur Transmediale bis zum 5. Februar in der systM Galerie, Torstraße 68, 10119 Berlin. Geöffnet von 18 Uhr bis 22 Uhr, Bar bis 2 Uhr.

Finnissage: Samstag, 5. Februar, ab 18 Uhr.

 

»You can’t hide it all«

 

 


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