Film

Spielfilme, Dokumentarfilme, Werbefilme für Kino und Fernsehen, TV-Reportagen, aber auch Produktfilme für den Point of Interest im Einzelhandel sowie Imagefilme und Industriefilme für Unternehmenspräsentationen und Messestände – nicht zu vergessen professionelle Musikclips: Sie alle gehören zur Domäne von auf Konzept, Manuskript, Storyboard, Dreh, Schnitt und Postproduktion spezialisierten Agenturen und Produktionsbüros mit ihren sehr unterschiedlichen Ausrichtungen in puncto Filmformat und Filmgenre. Im großen Rahmen operierende Filmproduktionsgesellschaften kümmern sich auch um die Filmverwertung der unter ihrer Hoheit entstandenen Streifen.

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Interaktive »Muscle Music« mit Vimeo

Wahnsinn! Terry Crews – Star der Old Spice Kampagne von Wieden + Kennedy – macht mit seinen Muskeln Musik! Vimeo stellt mit »Old Spice Muscle Music« seinen neuen Interactive Player vor.

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Gewinnspiel: Anton Corbijn Inside Out

Die Dokumentation »Anton Corbijn Inside Out« erscheint – inklusive des Films »Control« – auf DVD und Blu-ray. Wir verlosen jeweils zwei Exemplare.

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Thjnk: Stop-Motion für IKEA

 
Thjnk hat für IKEA einen neuen TV-Spot zum Start des neuen IKEA-Katalogs produziert.

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First Steps Awards 2012: Die Gewinner

Die First Steps Awards zeichnen Abschlussfilme deutschsprachiger Filmschulen aus. Jetzt stehen die diesjährigen Preisträger fest.

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80 Jahre LEGO

Zum 80-jährigen Firmenjubiläum erzählt LEGO die eigene Geschichte in einem Animationsfilm.

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Gute Werbefilme gesucht!

Ab dem 1. August können Arbeiten für den Reklamefilmpreis 2012 eingereicht werden, der erstmals von der Frankfurter Group.IE ausgelobt wird.

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Die Geschichte des Videospiels in 25 Sek.!

SFA gestaltet On-Air-Design für »Reload« – und setzt den Titel der Sendung dabei großartig um.

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Crowdfunding-Wettbewerb für Filmemacher

In einem Crowdfunding-Wettbewerb für Nachwuchsfilmemacher – ausgerufen von Startnext und der Mitteldeutschen Medienförderung – entscheidet die Online-Community bis zum 1. August, welche Filme die Preisgelder erhalten.

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Canon EOS M: Es muss nicht immer ein Spiegel sein

 
Nun ist auch Canon in das Segment der spiegellosen Systemkameras eingestiegen. Das Canon EOS M-System verspricht hohe Bildqualität bei hohen Preisen.

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Pond5-Plugin für Premiere

 
Ein neues Plugin des Stockmedia-Marktplatzes Pond5 bringt die Assets direkt in Premiere Pro CS6.

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Ins Herz der Sinne

»red dot«-prämiert – und ab Sonntag Nacht auf Sendung: das neue Design des TV-Magazins unicato.

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Applaus! Letters Are My Friends Jubiläum

Content <> Form treten morgen bei Letters Are My Friends gegeneinander an - mit Arbeiten von Eike König, Mirko Borsche - und bei einem BBQ.

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Rückblick aufs erste Berlin Fashion Film Festival

Im Rahmen der Berlin Fashion Week fand dieses Jahr erstmals das »Berlin Fashion Film Festival« statt. Wir verraten, welche Filme mit den Awards prämiert wurden.

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Pixar – 25 Years of Animation

Toy Story, Findet Nemo, Ratatouille oder Das große Krabbeln: Die Bundeskunsthalle zeigt die Arbeit des großartigen Pixar-Studios.

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Kunst in der Londoner U-Bahn

Das Projekt »Canary Wharf Screen«, initiiert von Art on the Underground in London, macht die Tunnelwand in der U-Bahn zur Projektionsfläche für Kurzfilme und Animationen.

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Fashion Filme zur Fashion Week

Erstmals findet im Rahmen der Berlin Fashion Week vom 3. bis 6. Juli 2012 das Berlin Fashion Film Festival statt. Johan Renck, Diane Pernet, Till Diestel und andere Mode- und Kreativprofis küren die besten Modefilme.

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Die optischen Speichermedien leben

Alles spricht von der Cloud, doch auch die klassischen, physischen Speichermedien entwickeln sich weiter. 100 Gigabyte fassen die neuen BD-R XL-Rohlinge, die jetzt in Deutschland auf den Markt kommen.

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Race Face – 250 km/h ohne Verdeck

DDB Tribal ließ Passanten die Pferdestärken des Golf GTI Cabrio in einem Simulator testen.

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Apropos »Streifen«: Kann sich heute schon kaum jemand mehr an die Zeiten von Videorecordern und Videobändern erinnern, ist in den vergangenen Jahren auch in den Projektionsräumen der Kinos die letzte Lampe erloschen und das letzte Celluloid für immer in seiner Filmdose verschwunden – digitale Filmprojektoren haben Einzug gehalten, Filmvorführer spielen das Material heute vom Computer aus ein. Nirgends also dreht sich noch etwas, wenn es heute heißt »Film ab!«. Weder am Set noch in den Lichtspielhäusern. Grund dafür ist die enorme Entwicklung der Videokameratechnik von den ersten Kameras mit digitaler Bildaufzeichnung in den 1980ern bis hin zum iPhone auf Consumer-Ebene sowie im High-End-Bereich zur digitalen Kinokamera, die seit etwa 2007 im 35-Millimeter-Segment Einzug hielt – James Camerons »Avatar« 2010 war nur das erste Beispiel, in dem sich digitale 3D-Animation und analoges Szenenbild auf ganzer Spielfilmlänge ein Stelldichein gaben.

Noch gravierender, weil in gewisser Weise unübersichtlicher, entwickelten sich die Produktions- und Distributionsbedingungen in den »kleinen« Film- und Videoformaten – nicht zuletzt aufgrund der Verbreitung frei erhältlicher Videoschnittsoftware – denn in den vergangenen Jahren sind zu den zahlreichen proprietären Videoschnittprogrammen von Adobe Premiere über Avids Media Composer und Lightworks bis hin zu Apples Final Cut Pro etliche Freeware-Lösungen hinzugekommen, sodass man auch im Bereich Film von einer Demokratisierung der Werkzeuge sprechen kann. Neben einem rasant gewachsenen Low-Budget-Sektor wäre hier vor allem die stetig zunehmende Gruppe semi-professioneller Selbstvermarkter zu nennen, die ihre mit Videokamera und Stativ in »Eigenregie« produzierten Serienformate nicht selten sehr lukrativ in Videoportale wie YouTube hochladen und damit zum Teil immense Reichweiten erzielen – Chashflow via Google-AdSense-Konto inklusive. Die Möglichkeit, immer wieder umsonst interessante Inhalte auf YouTube zu finden und anzuschauen, sollte natürlich nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass für den User auch heute kein Bewegtbild-Content wirklich umsonst ist – YouTube-Eigner Google schaut uns zu und verwertet unsere medialen Konsumgewohnheiten.

Durch den Dschungel dieser Mechanismen führt eine Werbebranche, die entsprechend der werbemedialen Diversifizierung und Digitalisierung neues Know-how entwickeln musste. Klassische Werbung – auch die im Bereich Film und Video – geht heute ganz andere Distributionswege und vollzieht eigentlich immer den Brückenschlag in die digitale Vermarktung – Stichwort E-Commerce, Crossplatform, Multichannel-Marketing. Auch hier ist die kreative Arbeit geprägt von Design, Code, Business, den Kernthemen von PAGE.

Zudem handelt es sich bei Film und Video fast immer um Produkte, die mittels Verpackungsdesign vermarktet werden – heute natürlich nicht mehr nur per DVD- respektive Blue-Ray-Label und -Cover, sondern auch auf Websites, Microsites oder Landingpages. Und doch, ja, auch klassische Außenwerbung in Form des guten, alten großformatigen Plakats oder Poster für den Videoverleih um die Ecke kommt hier noch zu ihrem Recht.

Hier schließen wir den Kreis: Für Kommunikationsdesigner, Typografen und Fotografen war die Film- und Videobranche schon immer ein möglicher Markt und Erwerbszweig mit hohem Spezialisierungsniveau. Für Schriftgestalter und Illustratoren wären natürlich die Filmtrailer mit ihrem ungemein einfallsreichen, oft auch animierten Schriftdesign zu nennen – Abspann inklusive. Auf dem Set natürlich Schilder mit möglichst authentischer oder dem jeweiligen Set-Design des Films genügender Schriftgestaltung. Doch wird schnell klar, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt des Spektrums der Designaufgaben bei Film-, Video- und Fernsehproduktionen ist. Insbesondere die Nachrichtenformate der TV-Sender wären ohne ein professionelles Bewegtbilddesign nicht, was sie sind.

Eben eine happy ending story mit vielen hoch engagierten Beteiligten, die immer wieder neu geschrieben wird. Film ab!