Was heißt hier Designkultur?

Sind Designer-Toys Ausdruck der Infantilisierung unserer Gesellschaft? Was sagen matte oder glänzende Oberflächen über die Wertigkeit von Dingen aus? Was hat die Tolomeo-Leuchte mit Ich-AGs zu tun?



Solche fundamentalen Fragen beantwortet Markus Frenzl in diesem Essayband auf unterhaltsame Weise – wobei er dem Leser ebenso oft erhellende Gedankenanstöße wie Anlass gibt, in sich hineinzukichern.
Der Autor, der in Frankfurt das Consultingbüro 4gzl / designkontext betreibt, ist ursprünglich Produktgestalter, was sich in der Ausrichtung der Texte widerspiegelt. Doch hier geht es um mehr als um einzelne Disziplinen, nämlich um den Spiegel, den Design aller Art der Gesellschaft vorhält. Die gelungene Buchgestaltung von Antonia Henschel von Sign Kommunikation – dessen Ableger Trademark Publishing ist – erhöht den Lesespaß noch.

Es ist höchst anregend, wie Markus Frenzl über Design nachdenkt

Markus Frenzl: Was heißt hier Designkultur? Essays zum zeitgenössischen Design 2006-2009. Frankfurt (Trademark Publishing) 2009, 160 Seiten, 24 Euro. ISBN 978-3-9812294-8-6


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