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Kickstarter Projekt: Drucken wie 1897 – im faszinierenden Lichtdruck

In Darmstadt soll eine Druckwerkstatt entstehen, die mit einer »Faber & Schleicher 2169« den edlen Lichtdruck wieder auferstehen lässt.

150 Jahre ist der Lichtdruck schon alt. Ein Verfahren, das ohne Raster auskommt, wie sie üblicher Weise beim Drucken nötig sind – und »museumsechte« Arbeiten schafft, die mindestens 100 Jahre haltbar sind.

»Vergleicht man Lichtdruck mit heutigem Digitaldruck, vergleicht man einen Konzertflügel mit einem E-Piano«,

sagen Wolfgang Blauert und Holger Lübbe von offizin Darmstadt, die hinter dem Projekt stehen.

Nur noch eine Handvoll Werkstätten existieren weltweit, die das Verfahren anwenden und offizin darmstadt möchte sich nicht nur für den Erhalt der Technik einsetzen, sondern den Lichtdruck modernisieren. Dazu haben die beiden die gesamten Prozessabläufe neu durchdacht, Gerätschaften gebaut und Materialien getestet.

Unterstützt man ihr Projekt auf Kickstarter, hilft man nicht nur, die fast sechs Tonnen schwere, restaurierte »Faber & Schleicher 2169« in die Werkstatt bringen zu lassen (durch eine Aussenwand hindurch) und Material und Ausrüstung anzuschaffen, sondern hat selbst die Möglichkeit, Kunstdrucke der ersten Auflage zu erhalten.

Belohnt wird man nicht nur mit der Urkunde »Retter des Runzelkorn«, Exemplare einer ersten Edition, kann sich von eigenen Motiven Postkarten drucken lassen und vor Ort vollen Einblick in Druckverfahren und Produktion bekommen.

 

 

Produkt: eDossier: »Pflicht und Kür im Etikettendesign«
eDossier: »Pflicht und Kür im Etikettendesign«
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