Blockchain für den Arsch: Red Paper Heart erklärt den Hype

Am Cryptocurrency-Hype kommt niemand vorbei, aber nur wenige können mit dem Thema so souverän und humorvoll spielen, wie die New Yorker Agentur Red Paper Heart in ihrem aktuellen Projekt Buttchain.



Neulich habe ich mir einen Pullover gekauft, auf dem in Anlehnung an das vermeintliche Berni-Sanders-Logo von Balencia das Wort «Blockchain» steht. Die Technologie ist noch immer in aller Munde, doch der Bedarf an Erklärung längst nicht gedeckt. Diese Erfahrung mussten auch die Kreativen von Red Paper Heart in Brooklyn machen.

»Wir haben letztes Jahr sehr viele Anfragen bekommen, ob wir Installationen konzipieren könnten, die die Blockchain-Technologie erklären«, berichtet Daniel Scheibel, Mitgründer der Agentur. Zwar kam es zu keinem offiziellen Projekt, dafür aber zu immer größerer Frustration über das Buzzword, die sich irgendwann im Begriff «Buttchain» Bahn brach. »Von diesem Punkt aus war es nur noch eine Frage der Zeit«, so Scheibel.

»Wir haben uns vorgestellt, daß man mit Blockchain in Zukunft auf die Lebensgeschichte jedes Objekts zugreifen kann, dem man begegnet – sogar bei so etwas Einfachem wie einem Stuhl.« erklärt Scheibel das Konzept der Buttchain-Installation. Jedes Mal, wenn sich jemand auf den Platz setzt, wird ein Block an die Chain gehängt. So entsteht eine unveränderliche Datenbank, die das Leben des Platzes nachzeichnet. Außerdem entsteht aus den entsprechenden Block-Daten ein einmaliges Kunstwerk für jede Person, die sich hinsetzt.

Noch schöner kann man den Hype der anfragenden Kundschaft kaum erklären. Jedenfalls hätte ich jetzt gerne eine Hose mit dem Schriftzug Buttchain;)


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