My Home is My Castle

20110115 - 20110226

 
Jeder Mensch braucht ein Zuhause und da ihm das nicht gleich mitgegeben wurde, wie der Schnecke das Schneckenhaus, muss er sich sein Zuhause bauen.



Jeder Mensch braucht ein Zuhause und da ihm das nicht gleich mitgegeben wurde, wie der Schnecke das Schneckenhaus, muss er sich sein Zuhause bauen.

 

Manche Menschen widmen dieser Aufgabe fast ihr ganzes Leben und den größten Teil ihrer Arbeitskraft. Nirgendwo sonst kann der Mensch soviel Fantasie und Individualität entwickeln, kein anderer Ort ihm soviel Stolz und Befriedigung geben. In seinem Zuhause wird jeder Mensch ein Künstler, er gestaltet die Räume, in denen er lebt, wählt und arrangiert die Gegenstände, mit denen er sich umgibt.

 

Die Ausstellung zeigt besonders malerische Beispiele des Zuhauses. Die Bettplätze vietnamesischer Wanderarbeiter auf Baustellen in Vietnams Hauptstadt Hanoi (Sebastian Keitel), Innenräume der Hütten in Kliptown, dem Slumviertel von Soweto, Südafrika (Peter Bialobrzeski »Informal Arrangements«), Menschen und ihre Häuser auf Haiti 2005 – 2007, noch vor dem großen Erdbeben (Jane Evelyn Atwood) und den König von Palimé, Togo, in seinem Wohnzimmer auf dem Sofa sitzend, an der Wand hinter ihm über seinem Kopf hängend die Kuckucksuhr (Robert Lebeck). Sie zeigt Stilleben (Daniel Enkaoua, Cristof Yvoré) und die Doppelbödigkeit der häuslichen Idylle (Gunilla Jähnichen).

 

(Bild oben: Peter Bialobrezski, Informal Arrangements, C-Print)

 

© Daniel Enkaoua, Les Poireaux, Öl auf Leinwand


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