see conference

Aufgrund von Arbeitsüberlastung komme ich leider erst jetzt dazu, über die see conference in Wiesbaden zu berichten. Wie letztes Jahr drehte sich alles um das Thema "Visualisierung von Informationen". Über 400 Leute kamen ins



wunderschöne Wiesbadener Kino Caligari und wurden durch eine bunte Mischung an Vorträgen dafür entschädigt, dass sie den herrlichen Frühlingstag draussen (fast) verpassten. Prof. Dr. Jochen Hörisch, ein Medienwissenschaftler mit weißem Rauschebart und Mähne, referierte als Erster höchst unterhaltsam über die Macht der Bilder, Modekrankheiten und das Privileg der Werbe- und PR-Branche ausgiebigst loben zu dürfen, ohne uncool zu sein. Marcos Weskamp – gebürtiger Argentinier und heute in Japan lebend – präsentierte anschließend eine Reihe seiner Arbeiten, die Gestaltung und Technik allesamt auf beeindruckende Weise mit einander verbinden. Matthias Zehntner von velvet mediendesign aus München führte nach der Pause durch einige ausgewählte TV-Designs, die er für unterschiedlichste Sender rund um die Welt entwickelt hat – von Arte bis Al-Dschasira. Alisa Andrasek berichtete über die experimentellen Architekturprojekte ihres Forschungslabors biothing aus New York und Sep Kamvar von der Stanford University lieferte einen äußerst unterhaltsamen Vortrag, in dem er unter anderem seine bekannten Projekte “We feel fine” und “Lovelines” vorstellte. Also insgesamt ein abwechslungsreicher und interessanter Tag. Einzige Ausnahme (meiner Meinung nach) war der Vortrag über Google Earth. Da deck ich mal das Deckmäntelchen des Schweigens drüber. Aber wen es dennoch interessiert: Alle Vorträge gibt es als Live-Streams (leider allerdings mit einer eher schlechten Tonqualität) auf der Website: www.see-conference.de


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