Neue AGD-Spitze will sich noch stärker um Urheberrechte kümmern

Ab sofort leitet Vicoria Ringleb die Geschäfte der Allianz Deutscher Designer AGD.



Die neue Geschäftsführerin beerbt damit Lutz Hackenberg, der mit 65 Jahren in den Ruhestand geht. Im kommenden Jahr will Ringleb sich vor allem um den Schutz und den Ausbau des Urheberrechts, die Neuverhandlung des Vergütungstarifvertrags Design (VTV) als Meilenstein für angemessene Vergütung sowie um die Schaffung von mehr Rechtssicherheit für Designer zum Beispiel bei der Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes kümmern. Dabei legt sie großen Wert auf den Dialog mit den Mitgliedern. »Es ist Verpflichtung und Ansporn gleichermaßen, Gestalter in allen beruftwirtschaftlichen Belangen zu untrstützen», so Ringleb. Als Beispiele für die immer komplexer werdenden Umstände nennt sie zum einen das Urheberrecht: »Die Allianz deutscher Designer wird sich weiterhin nachhaltig sowohl auf politischer Ebene als auch bei den Verwertern als solchen für die angemessene Beteiligung des Urhebers an der Verwertungskette einsetzen. Die Ansprüche der Urheber müssen wieder viel stärker in den Mittelpunkt der Diskussion rücken.« Und auch in Sachen Umsatzsteuerrecht betont sie: »Es muss Rechtssicherheit für Designer geschaffen werden. Unser Ziel sind klare, plausible, verbindliche und für jeden nachvollziehbare Regeln, in welchen Fällen der ermäßigte und wann der volle Steuersatz angewendet werden muss.«

Victoria Ringleb selbst hat unter anderem Interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Psychologie und Personalwirtschaft studiert. In den letzten Jahren arbeitete sie als Führungskraft in der kunststoffverarbeitenden Industrie in Thüringen.


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