Alles ist erleuchtet!

Die großartigen Arbeiten von Cerith Wyn Evans im schönsten Kunst-Ort Berlins – heute Abend ist Eröffnung.



 

Die großartigen Arbeiten von Cerith Wyn Evans im schönsten Kunst-Ort Berlins – heute Abend ist Eröffnung.

»I call your image to mind« oder »We go round and round in the night and we are consumed by fire«: die aus Neonröhren gestalteten Lichtinstallationen des Londoner Künstlers zitieren Literatur, Film, Politik und Philosophie, Marx und Broodthaers, führen in ein Labyrinth aus Assoziationen – und »erleuchten«.

Doch er arbeitet auch mit Film und Fotografie, Skulptur und Geräuschen und im Schinkel Pavillon Unter den Linden sind ab heute neue Arbeiten von ihm zu sehen, darunter eine Tonsäule mit Geräuschen aus dem All. So leicht die Materialien von Cerith Wyn Evans sind, so schwer wiegen sie an Bedeutung und entziehen sich dabei klarer Definition. Er lässt Kristalllüster glitzern, Pflanzen sprechen, spielt mit magischen Momenten und mit dem, was größer als das Leben ist. »Détourne« hat er seine Ausstellung genannt, die manche schon mal mit spirituellen Seancen verglichen haben.

Dass Cerith Wyn Evans durchaus aber auch der Schalk im Nacken sitzt, zeigte er letzten Herbst als er für seinen Freund Marc Jacobs für eine Anzeigenserie posierte – in Reiterstiefeln, mit nacktem Hintern und mit bunten Luftballons in der Hand …

Die Ausstellung im Schinkel Pavillon wird durch die Schauen »Dérive« in der Galerie Buchholz und »Constructed Situation« bei Mehringdamm 72 ergänzt.

 Eröffnung im Schinkel Pavillon, heute Abend, 25.4., ab 19 Uhr

Abb.: Cerith Wyn Evans, More Light, 2011, Foto: Ben Westoby


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