Der größte Druckfehler aller Zeiten

Bei diesem Coverbild hat sich der »Washington Post Express« einen extrem peinlichen Ausrutscher geleistet.



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Die Bildidee war eigentlich super, aber die Umsetzung ging gründlich schief … Im Artikel, zu dem dieses Bild entstand, geht es um einen großen Marsch, mit dem am Tag nach Donald Trumps Amtseinführung als Präsident 150 000 Frauen gegen seine frauenverachtenden Sprüche demonstrieren wollen. Die kostenlose regionale Zeitung der »Washington Post«, eins der renommiertesten Blätter der USA, setzte das Coverthema mit einem aus vielen kleinen Menschen kreierten Gender-Symbol um, erwischte aber leider das Zeichen für Mann statt für Frau.

Was im Netz für erheblich Aufregung sorgte. Der »Express« solle mehr Frauen einstellen, dann wäre das nicht passiert, so einer der Kommentare (Artdirektor ist in der Tat ein Mann). Andere warfen dem Journal Sexismus und Männlichkeitszentrierung vor. Diverse User sprachen vom größten Druckfehler aller Zeiten – dass gleich ein ganzes Coverbild ein falsches Zeichen trägt, macht diesen Patzer tatsächlich rekordverdächtig.

Die »Washington Post« konnte nur noch online reagieren, sie entschuldigte sich über die sozialen Medien und postete ein Bild des richtigen Covers.

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Und welche Auswirkungen hat dieser horrende Designfehler für den Marsch als solchen? Einerseits macht das die ganze Aktion natürlich lächerlich – andererseits bekam der Marsch so noch mehr Publicity. Wir werden sehen, wie groß die Protestkundgebung am Ende wird. Und ob sich witzige Zeitgenossen zum größten Gender-Symbol-Fail aller Zeiten noch den einen oder anderen guten Joke einfallen lassen.


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