Schwarze Kunst #2: Color Management

Überdrucken oder aussparen? RGB oder CMYK? Bei der Printproduktion gibt es einiges zu beachten. Litho-, Druck- und Color-Management-Experte Mario Drechsler beantwortet zehn wichtige Fragen. Lesen Sie hier Teil 2 der Serie.



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Was muss ich als Designer über Color Management wissen?

Basiskenntnisse gehören eindeutig dazu. Früher hat­te man eine Litho und eine Repro, die sich auch ums Color Management kümmerten. Diese Stationen gibt es im heu­tigen Workflow kaum noch, die Arbeit fällt aber nach wie vor an und jemand muss sie gewissenhaft übernehmen. Zum Beispiel klären, welches Druckverfahren sich für das Projekt eignet, wie hoch der Gesamtfarb­auf­trag sein darf, was im Druck mit den Bil­dern passiert. Wer seinem eigenen Know-how nicht traut, sollte sich vergewissern, dass der nächste Dienstleister im Produktionsprozess Bescheid weiß: Wenn ich RGB-Daten abliefere, muss ich also sicher­stellen, dass die Druckerei mit ihnen fachgerecht umgehen kann. Sonst kommt am Ende etwas heraus, mit dem keiner glücklich ist. Color-Management-Basics würde ich daher jedem Kreativen empfehlen. Es gibt Workshops, in denen man sich die Grundlagen aneignen kann. Am besten ist natürlich, sich jemanden für eine Schulung ins Haus zu holen, der das Ganze an agentureigenen Projekten erklärt.


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Über den Autor

Mario Drechsler übernimmt mit seiner Firma Highendmedia die technische Umsetzung von hochwertigen Printprodukten und berät Unternehmen, Verlage, Agenturen sowie Druckereien beim Color Management.

 

 


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