Schwarze Kunst #1: Recycling

Überdrucken oder aussparen? RGB oder CMYK? Bei der Printproduktion gibt es einiges zu beachten. Litho-, Druck- und Color-Management-Experte Mario Drechsler beantwortet zehn wichtige Fragen. Lesen Sie hier Teil 1 der Serie.



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Stichwort Recycling – gibt es da bessere oder schlechtere Druckverfahren?

Im Digitaldruck sind kleine Auflagen und Individualisierung möglich, er erlaubt flexi­bles und kostengünstiges Arbei­ten. Sehr oft kommen dabei HP-Indigo-Systeme zum Ein­satz. Die entstehenden Printprodukte sind aber äußerst schlecht zu recyceln, da sich im dafür nötigen Deinkingprozess die Druckfarben kaum vom Papier trennen las­sen. Es bleiben zu viele Farbpartikel im Papierbrei. Bereits eine geringe Menge dieser Druckerzeugnisse schadet beim Recycling der übrigen Ladung Altpapier. In Recycling­sorten niedriger Qualität sind aus diesem Grund oft rich­tige Farbsprengsel erkennbar. Ähnli­ches gilt für UV-Farben und -Lacke beim kon­ventionellen Offsetdruck.Was im digitalen Trockentonerverfahren hergestellt wird, lässt sich hingegen meist ganz gut re­cyceln, das gilt auch für RotaJET-Sys­te­me, die auf Inkjetbasis arbeiten. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auf  www.ingede.de  , der Website von Ingede, der Internationalen Forschungsge­meinschaft Deinking-Technik.

 

Neun weitere Fragen und Antworten aus der Reihe »Schwarze Kunst« lesen Sie in PAGE 10.2016:

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Über den Autor

Mario Drechsler übernimmt mit seiner Firma Highendmedia die technische Umsetzung von hochwertigen Printprodukten und berät Unternehmen, Verlage, Agenturen sowie Druckereien beim Color Management.




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